6. Bayerischer Finanzgipfel am 15. Oktober 2012 in München „Die Versicherungswirtschaft als Stabilitätsfaktor „

Vortrag von
Dr. Wolfgang Weiler
Sprecher der Vorstände
der HUK-COBURG Versicherungsgruppe

Zitat:

Aber, meine Damen Herren, ich warne davor, die
Belastbarkeit der Branche noch weiter auszutesten,
wie das Gesetzgebung und Rechtsprechung seit
Jahren tun; denn – ich habe das vor Journalisten
einmal so ausgedrückt – wenn der Esel einmal tot
ist, kann man ihn nicht wieder zum Leben erwecken.

Quelle bzw. alles lesen: 6. Bayerischer Finanzgipfel am 15. Oktober 2012 in HUK-Coburg

… wie bitte? Muss ich diese Aussage von Herrn Dr. Wolfgang Weiler jetzt als einen Versuch der Einflussnahme auf unsere Judikative und Legislative werten?

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14 Antworten zu 6. Bayerischer Finanzgipfel am 15. Oktober 2012 in München „Die Versicherungswirtschaft als Stabilitätsfaktor „

  1. HD-30 sagt:

    Dr, Weiler „Die Versicherungswirtschaft leistet seit Jahren
    einen erheblichen finanziellen Beitrag zur Bewältigung
    der aktuellen Staatsschuldenkrise“.

    Für wie dämlich hält Herr Dr. Weller eigentlich die Versicherungsnehmer und Wähler? Diese zahlen nämlich die Zeche und keinesfalls die „Versicherungswirtschaft“.

    Das Ganze ist wie ein Hochhaus. Auf der einen Seite steht BANK und auf der anderen Seite VERSICHERUNG und drin sitzen die gleichen Ganoven.

  2. Rüdiger sagt:

    „Die Versicherungswirtschaft als Stabilitätsfaktor“

    Was für ein Hohn, wenn man berücksichtigt, dass der Versicherungsesel nur deshalb den Finanztot nicht gestorben ist, weil die Politik die maroden Banken gerettet hat und wohl in unbegrenzter Höhe immer weiter Steuergelder in das schwarze Finanzloch kippen wird. Was wäre denn mit den milliardenschweren Anlagen der Versicherer geschehen, wenn man die Banken hätte absaufen lassen? Welcher Jetzt-Rentner aus Coburg war denn bei der Finanzkrise postwendend bei „Mutti“ in Berlin, damit die Investments bei der HRE nicht hopps gehen?

    http://www.captain-huk.de/willkuerliches/hoenen-vergesslich-wir-haben-die-krise-nicht-verursacht/

    http://www.captain-huk.de/willkuerliches/netzfundstuecke/die-dort-angegebenen-unrealisierten-verluste-seien-als-stille-lasten-auch-im-geschaeftsbericht-erwaehnt/

    Wenn mit dem „Esel“ aber nur die HUK Coburg gemeint sein sollte, dann kann man getrost Entwarnung geben. Das Versicherungsgeschäft läuft auch bestens ohne die HUK. Möglicherweise noch viel besser, wenn der grösste Prämien-Preiskämpfer der Branche zur letzten Ruhe gebettet wird?

    Der Angriff von Dr. W. auf das Rechtssystem in dieser Rede ist ungeheuerlich. Versicherer arbeiten seit Jahrzehnten mit diversen rechtswidrigen Klauseln in Ihren Verträgen, mit dem Ergebnis einer ungerechtfertigten Bereicherung an Ihren Versicherungsnehmern und erwarten nun vom Rechtssystem, diese rechtswidrigen Praktiken bzw. Verträge zu legalisieren?
    Genau die gleiche Strategie wie beim Streit um das SV-Honorar, wo man seit über 15 Jahren seitens der HUK versucht, die Gerichte zu zermürben, um das Rechtssystem auszuhöhlen.
    Diese Aussage zeigt auch wieder einmal sehr deutlich, auf welcher Wolke die Coburger Versicherung schwebt. Recht und Gesetz gilt wohl nur für die anderen? Für den Profit scheint jedes Mittel recht?

    http://www.versicherungsjournal.de/unternehmen-und-personen/die-zeche-muessen-die-kunden-zahlen-113324.php

  3. Gottlob Häberle sagt:

    „wenn der Esel einmal tot ist,
    kann man ihn nicht wieder zum Leben erwecken“

    Keine Angst: Unkraut vergeht nicht.

  4. Gottlob Häberle sagt:

    @ Rüdiger

    “Die Versicherungswirtschaft als Stabilitätsfaktor”

    Es hat ja niemand erläutert für welchen Wirtschaftzweig.

    Es könnten ja auch ausländische Bordelle gemeint sein?

  5. Fred sagt:

    —Diese Aussage zeigt auch wieder einmal sehr deutlich, auf welcher Wolke die Coburger Versicherung schwebt. ….

    Manche Wolke löst sich auf wenn der Wind weht.

    –Die Versicherungswirtschaft als Stabilitätsfaktor”– ????

    Welch ein Ralitätsverlust. Das ist schon eine „Watschen“ in das Gesicht der ehrlichen Bürger!! „Maffia“ läßt grüßen? Gebt diesem Mann doch die weiße Jacke mit den Ärmeln nach hinten.

  6. Frank sagt:

    —“wenn der Esel einmal tot ist,
    kann man ihn nicht wieder zum Leben erwecken”—

    Die bezeichnen sich als ESEL. Wie wahr, wie wahr….

  7. Der Haule sagt:

    haha, jahrelang mit Preiskriegen versuchen sich als Nr. 1 zu etablieren, Geschädigte abledern und numehr rumheulen, so wie wenn unser Rechtssystem daran Schuld wäre.

    Also weg mit einer Rechtsprechung, die dem Geschädigten seine Rechte zuspricht? Weg mit allen sozialen Gerechtigkeiten, zum Wohle von den Herren Vorständen?

    Wo kommen wir denn da hin, wenn private Unternehmen nunmehr die Gesetze schreiben und diktieren.

    Die Herrschaften sollen mal ihre Arbeit korrekt machen und nicht jeden Herbst mit ihren wir-sind-geiler-geizig Sprüchen sich die Kunden abjagen und im Ernstfall nicht mal die Hälfte von den Versprechungen einhalten.

    Man kann gar nicht so viel fressen wie man ob solcher Artikel kotzen könnte…….

  8. Willi Wacker sagt:

    Herr Dr. Weiler,
    ich kann ja verstehen, dass Ihnen und Ihrer HUK-Coburg die bestehende BGH-Rechtsprechung nicht passt, aber der BGH hat zutreffend die Rechte der Versicherten gestärkt. Sie müssen sich doch fragen lassen, wessen Rechte unterstützungswürdiger sind? Die der Verbraucher und damit der Versicherten oder die der Versicherungen und Unternehmer? Die Antwort ist aufgrund der gemeinschaftsrechtlichen Verbraucherschutzrichtlinie eindeutig! Der Verbraucher muss mehr denn je geschützt werden. Daran hat sich die nationale Gesetzgebung und die nationale Rechtsprechung zu orientieren. Unternehmerinteressen sind hintanzustellen.
    Als ich Ihren Vortrag gelesen habe, sind mir – insbesondere bei Ihrer Kritik an der BGH-Rechtsprechung fast die Tränen gekommen. Dass es der HUK-Coburg soooo schlecht geht, hätte ich nicht vermutet.
    Aber in einem haben Sie recht, wenn Sie die HUK als Esel bezeichnen und sagen, wenn der einmal hinüber ist, dann kann er nicht mehr zum Leben erweckt werden. Wie wahr.
    Vielleicht ist es kein Schaden, wenn die HUK-Coburg hinüber ist? Vielleicht leben die anderen dann besser.
    Ob des Ablebens des Esels
    mit stillem Gruß
    Willi Wacker

  9. Fred sagt:

    …Ob des Ablebens des Esels…..

    hoffentlich ruht der Esel bald unsanft und unfriedlich.

    Halllelujaaaa….

  10. Hein Blöd sagt:

    Ich versteh das nicht!
    Die HUK hat 1,5 Milliarden Euros bei der Hypo Real Estate und-dank dem Onkel Assmussen-auch noch die Zinsen darauf vom Steuerzahler „gerettet“ bekommen und fordert nun lautstark noch weitere Aderlässe der Bürger?
    Der Psychiater würde diagnostizieren:Dringend behandlungsbedürftiger Realitätsverlust mit notwendiger Soforteinweisung in die geschlossene Abteilung?
    Wenn man so beobachtet und abspeichert,wer wo reden darf und dafür auchnoch Geld bekommt,dann kommt man zu dem Schluss:
    Ich geh´nichtmehr zum Wählen,ich geh´nurnoch zum Abwählen!
    Wo hat dieser Herr Weiler eigentlich seinen „Doktor“ her;
    das sollte umgehend ermittelt und vertieft geprüft werden!

  11. Schwarzkittel sagt:

    Welch Heuchelei:

    „Ganz anders nun aber manche Rechtsprechung
    des BGH: Er hat in den letzten Jahren gleich mehrfach
    rückwirkend in bereits vor Jahren geschlossene
    Verträge eingegriffen.“

    Stimmt, der BGH hat eingegriffen, aber doch nur, weil die Versicherer mit Vertragsabschluss ihre Kunden über den Tisch gezogen haben und die dabei entstehende Reibungshitze als Nestwärme verkauft haben.

    Oder korrekt:

    Hätte der Versicherer korrekte Klauseln verwendet, hätte der BGH nicht eingreifen müssen.

    Grüße aus der Suhle
    Schwarzkittel

  12. Willi Wacker sagt:

    Hallo Schwarzkittel,
    wie wahr, wie wahr!
    Mit diesem Vortrag versuchte Herr Dr. Weiler auch noch das Auditorium an der Nase herumzuführen. Welch Heuchelei. Erst die Versicherten mit intransparenten Klauseln über den Tisch ziehen, und dann jammern, wenn das höchste deutsche Zivilgericht diese, den Versicherten benachteiligende Klauseln aufhebt. Was muss da für eine Moral in Coburg herrschen?

    Der HUK-Coburg-Gruppe muss es aber mächtig schlecht gehen, wenn derart gestöhnt und der Gesetzgebung und den Gerichten gedroht wird mit dem Ableben der Versicherungen. Da Herr Dr. Weiler aber für die HUK-Coburg-Gruppe sprach, scheint diese bald das Zeitliche zu segnen? Na dann „Ruhet sanft“. Ich weine der HUK-Coburg allerdings keine Träne nach. Ist ja auch nicht meine Versicherung.

  13. Glöckchen sagt:

    Hört,hört,Gesetzgebung und Rechtsprechung testen die Belastbarkeit der Versicherungsbranche aus???????
    Der Herr Weiler verwechselt da aber etwas!
    Beweisen nicht die weit über 100 Presse,Funk und Fernsehberichte hier,dass die genau umgekehrte Situation traurige Realität in diesem reichen Lande ist?
    Die Spekulationsverluste an den Kapitalmärkten werden doch seit Jahren gnadenlos an die Geschädigten weitergegeben.
    Versicherungen,nein Danke!
    Die vertreiben grottenschlechte,gnadenlos überteuerte Produkte und sogar die eindeutig verbrieften Ansprüche müssen mittlerweile immer öfter eingeklagt werden.

  14. SV m. E. sagt:

    Hallo Leute,

    ich meine mich zu erinnern, dass in dem Märchen „Tischlein deck dich“ ein Esel vorkommt. Wenn Herr Weiler also von einem „Esel“ spricht, dann hatte er wohl eher die g(o)eldwerten Versicherten im Sinn?

    M.f.G.

    SV m.E.

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