Honorarurteil – mal kurz und bündig

AG Bad Arolsen, AZ: 2 C 329/06 (70) vom 10.05.2007

Im Namen des Volkes

Urteil

In dem Rechtsstreit

Harald Nordmeier …. Kläger

gegen

Dr. X.Y. … Beklagter

hat das Amtsgericht Bad Arolsen durch den Direktor des Amtsgerichts Hütting aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 03.05.2007 für Recht erkannt:

Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger EUR 566,55 nebst 5 % Zinsen über dem Basiszinssatz seit dem 07.09.2006 sowie weitere EUR 40,95 zu zahlen.

Der Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreites zu tragen.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Entscheidungsgründe :

Dem Kläger ist aufgrund des Werkvertrages der Parteien ein Vergütungsanspruch erwachsen, § 631 Abs. 1 BGB. Da die Höhe der Vergütung nicht bestimmt ist, schuldet der Beklagte die übliche Vergütung, § 632 Abs. 2 BGB. Die übliche Vergütung liegt nicht unter EUR 566,55. Dies folgt aus dem überzeugenden Gutachten des Sachverständigen Hiltscher vom 17.02.2007.

Der Anspruch auf Zinsen und vorgerichtliche Kosten folgt aus §§ 208, 288 BGB. Die Kostenentscheidung beruht auf § 91 ZPO, die über die vorläufige Vollstreckbarkeit aus § 708 ZPO.

Hütting (Direktor des Amtsgerichts)

Mitgeteilt von SV Harald Nordmeier, im Mai 2007

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