Hamburg-Mannheimer setzte Sexparty von Steuer ab

Quelle: Handelsblatt vom 29.05.2011

In deutschen Versicherungen ist es offenbar üblich, Bordellbesuche steuerlich abzusetzen: Die Hamburg Mannheimer machte für ihre Sexparty 83.000 Euro als Betriebsausgabe geltend – ohne auf die Liebesdienste hinzuweisen.

Quelle: dapdDüsseldorf
Die Kosten der Sex-Party für erfolgreiche Versicherungsvertreter der Hamburg-Mannheimer sind von der Steuer abgesetzt worden. Die Summe von 83.000 Euro habe die Versicherung vollständig steuerlich geltend gemacht, bestätigte eine Sprecherin des Mutterkonzerns Ergo einen Bericht der „Welt am Sonntag“. Dadurch seien Gewinn und Steuerlast vermindert worden. Es sei eine „normale Veranstaltung“ gewesen und dementsprechend als Betriebsausgaben abgesetzt worden.

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Siehe hierzu auch den Beitrag bei Stern.de vom 23.05.2011

Ergo droht mit Nachspiel vor Gericht

Wer hat sich die Sex-Sause für erfolgreiche Versicherungsvertreter ausgedacht? Die Ergo-Versicherungsgruppe will ehemalige Führungsmitglieder der Hamburg Mannheimer überprüfen und möglicherweise vor Gericht bringen.

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4 Kommentare zu Hamburg-Mannheimer setzte Sexparty von Steuer ab

  1. Tante Emma sagt:

    „Ergo droht mit Nachspiel vor Gericht“
    Das ist doch scheinheilig. Immerhin waren auch führende Persönlichkeiten der HMI dabei, für die waren ja die Mädels mit den weißen Bändern bestimmt, und jetzt soll denen der Prozess gemacht werden. Da bin ich aber mal gespannt. Dann wird der Prozess aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt werden müssen, denn da werden bestimmt einige pikante Details ans Licht kommen. Da wird sich doch eine ERGO-Gruppe nicht nachsagen lassen wollen, dass unter ihrem Firmendach Sexpartys gefeiert wurden. Womöglich sind die Mädels dann auch noch versichert worden? Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Das hat es früher nicht gegeben.

  2. Besserwisser sagt:

    Herr Klopp vom BVB Borussia Dortmund zieht die Konsequenzen. Er beendet den Werbevertrag mit ERGO.

  3. Hans sagt:

    Naja. Incentives für Mitarbeiter sind nun mal anerkannt Betriebsausgaben und ich hielt das für selbstverständlich, daß das auch entsprechend bilanziert wurde. Der Umstand selber ändert daher auch nichts an der Beurteilung des gesamten Vorgangs.

  4. Bruno sagt:

    Incentives für Mitarbeiter sind im Allgemeinen wohl anerkannte Betriebsausgaben. Aber Huren gehören bestimmt nicht dazu. Ansonsten würde man diese Kosten explizit ausweisen. Nicht umsonst versucht die Steuerfahndung hier fündig zu werden. Die Buchhalter wissen sehr genau dass Bordsteinschwalben nicht zu den Betriebsausgaben von Versicherungen gehören und buchen deshalb z.B. auf das Konto „mehrsprachige Hostessen“. Meist sind die Sprachkenntnisse aber nur eingeschränkt vorhanden. Deutsch/französisch oder wie bei dem vorliegenden Fall wohl ungarisch/französisch. Wer eindeutige Prostitutionskosten in der Buchhaltung als Selbstverständnis ansieht und auch noch verschleiert gehört wahrscheinlich zu dem Verein. Als Versicherter oder Aktionär der HM/Ergo würde ich Strafantrag wg. Untreue stellen.

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