HUK Coburg will Maßstäbe in der Haftpflichtversicherung in Folge des Urteils 7 U 11/12, OLG Schleswig-Holstein, ändern

Es ist schon erstaunlich, dass ein Urteil von einer OLG-Richterbank direkt den Weg auch in „Die 1. Reihe“ findet.

Nicht einmal rechtskräftig geworden, eilt die HUK-Coburg den Argumenten der Richter dann auch noch im blinden Gehorsam voraus. Der eine oder andere Insider dürfte deshalb kaum umhin kommen, zu spekulieren, ob wohl möglich der hinter dem Beklagten stehende Kfz.-Haftpflicht-Versicherer die drei großen Buchstaben HUK im Logo trägt.

Die Fahrrad-Helmpflicht kommt durch die Hintertür

Ein Gericht hat entschieden, dass eine Radfahrerin, die ohne Helm unterwegs war, zumindest eine Mitschuld trägt – und zahlen muss. Erste Versicherer kündigen bereits an, kritischer hinzuschauen.

HUK will sich an Urteil orientieren

Die Richter entschieden, dass die Frau 20 Prozent ihres aus dem Unfall entstandenen Schadens selbst bezahlen muss (7 U 11/12).

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Eine Versicherungsgesellschaft, die HUK-Coburg, kündigte gegenüber der „Welt“ sogar an, ihre Maßstäbe in der Haftpflichtversicherung in Folge des Urteils zu ändern: „Wenn das Nichttragen des Helmes kausal/mitursächlich für die Verletzungsfolgen gewesen sind“, wirke sich die Entscheidung des OLG Schleswig-Holstein „konkret“ aus.

Quelle: Welt.de. alles lesen >>>>>>

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