HUK wehrt sich gegen Preisabsprachen der Autoglashersteller

Bereits  im November 2008 hatte die EU-Kommission laut Autor  Herbert Fromme Strafen in Höhe von 1,38 Mrd. Euro gegen die Autoglasproduzenten Asahi aus Japan, Pilkington aus Großbritannien – seit 2006 Teil der japanischen NSG -, die französische Saint-Gobain sowie Soliver aus Belgien verhängt. Den Firmen wurde vorgeworfen, durch  jahrelange enge Absprachen die Preise für Windschutzscheiben, Autofenster, Scheinwerfergläser und andere Fahrzeugteile künstlich hochgehalten zu haben. Nun hängt die HUK-Coburg Versicherung einer ihrer Streitwagen an das von der EU-Kommission „gesattelte Pferd“.

Huk will Millionen von Autoglaskartell

Exklusiv Jahrelang sollen die Hersteller von Autoglas zu hohe Preise für Windschutzscheiben und andere Glasteile berechnet haben – der zweitgrößte deutsche Autoversicherer wehrt sich und fordert sein Geld zurück.

Das aggressive Vorgehen der HUK-Coburg gegen Lieferanten ist neu und zeigt die Schärfe der Konkurrenz unter den Autoversicherern. Seit Jahren sinken die Prämien, Einsparungen im Schadenaufwand sind entscheidend für die Konkurrenzfähigkeit.

Quelle: Financial Times Deutschland, alles lesen: >>>>>>>>>>

Ob die HUK Coburg sodann einen Teil des Erlöses an die Sachverständigen, aufgrund  der Honorarkürzungen nach Preisabsprache, wie formuliert es die Fachabteilung in einem mir vorliegenden Schreiben „….  des Gesprächsergebnisses BVSK -Versicherungen ….“  erstatten wird, bleibt abzuwarten.

Oder?

Virus

Dieser Beitrag wurde unter Haftpflichtschaden, HUK-Coburg Versicherung, Kaskoschaden, Netzfundstücke, Urteile abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Kommentare zu HUK wehrt sich gegen Preisabsprachen der Autoglashersteller

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.