Dekra und das Schadensmanagement

Hier ein interessanter Link zu einem Beitrag auf dem Internet-Blog von Rechtsanwalt Frese zum Thema Vorfinanzierung von Unfallschäden durch die DEKRA.

http://ra-frese.de/2009/01/22/dekra-werbung/

Die DEKRA wirbt in einem Werbeprospekt an die Kfz-Werkstätten mit einem Versprechen, durch das sich die DEKRA selbst eine hohe Messlatte bei der Abwicklung von Kfz-Unfallschäden auferlegt.

Zitat:

“Durchsetzung der rechtlichen Interessen nach Sach- und Rechtslage unter Berücksichtigung aktuellster Rechtsprechung”

Dies ist eine klare Werbeaussage, deren Einhaltung die Marktteilnehmer genauestens überprüfen sollten. Des weiteren eine klare Absage z.B. an Prüfprotokolle betreffend ungerechtfertigter Streichungen von Fiktivpositionen im Auftrag der Versicherer.

Ansonsten dürfte ein Verstoss gegen UWG vorliegen? Siehe Virus Beitrag vom 29.01.2009. Punkt 5 (Versprechen, die man nicht halten kann) und Punkt 6 (Versprechen, die man nicht halten will).

Oder glaubt man bei der DEKRA im Ernst, dass eine Differenzierung des selben Schadens, je nach Auftraggeber, weiterhin möglich ist?

– Voller Schadensersatz nach Gesetz und aktueller Rechtsprechung, wenn der Auftrag von der Werkstatt (Geschädigten) kommt?

und

– gekürzter Schadensersatz (gegen Gesetz und aktuelle Rechtsprechung), wenn es sich bei dem Auftraggeber um eine Versicherung handelt?

Nach dieser Werbeaussage sicherlich nicht.

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14 Kommentare zu Dekra und das Schadensmanagement

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