Kraftfahrt bleibt Sorgenkind der Schaden- und Unfallversicherer

Quell: Autohaus-Online vom 22.07.2011

Die Schaden- und Unfallversicherer blicken insgesamt „zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr“. Der Grund hierfür sind leicht steigende Betragseinnahmen und ein stagnierendes Schadenniveau. Das geht aus einer Hochrechnung für 2011 hervor, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am gestrigen Donnerstag in Berlin veröffentlichte. Die Beiträge der Schaden- und Unfallversicherer steigen danach um 2,4 Prozent, die Aufwendungen für Schäden legen gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 0,2 Prozent zu. Die Schaden-Kostenquote – die sogenannte Combined Ratio – wird in Höhe von 97 Prozent erwartet, das ist allerdings nur ein Prozentpunkt weniger als im Vorjahr.

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„Die Schaden-Kostenquote – die sogenannte Combined Ratio – wird in Höhe von 97 Prozent erwartet…“

Oder: wie lügt man sich in die eigene Tasche? Wir werden sehen, mit welcher Begründung diese optimistische „Prognose“ revidiert wird, wenn die Geschäftsberichte für 2011 vorliegen!

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Ein Kommentar zu Kraftfahrt bleibt Sorgenkind der Schaden- und Unfallversicherer

  1. joachim otting sagt:

    Die 97 Prozent beziehen sich aur alle Schadensparten, nicht nur auf Kraftfahrt. Kraftfahrt bleibt, wie unter dem Link nachzulesen ist, defizitär. Sonstige Sparten wie Privathaftpflicht etc. reißen es dann insgesamt knapp wieder raus.

    Weil der Kapitalmarkt auch nichts hergibt, geht der Tanz sicher weiter.

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