Wenn es dem HDI (Haftpflichtverband der deutschen Industrie) langweilig ist…..

Dann schickt der HDI Sachbearbeiter zwar das Gutachten am 04.10.2007 wegen angeblicher mangelnder Prüffähigkeit zurück.

 

Das hindert den Sachbearbeiter der HDI aber nicht daran unserem Büro am 08.10.2007 um 10.45 Uhr folgendes Fax zu senden:

Immerhin kann er so um 12.45 Uhr wieder ein Fax aufsetzen.

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So ist wenigsten:

1. ein halber Tag schnell herum gebracht.

2. Ein Rechtsstreit produziert

3. Der böse Gutachter abgestraft, der es wagt den Geschädigten vor unrechtmäßigen Kürzungen und verschachern seines Fahrzeuges zum europaweiten Höchstgebot zu schützen, indem er in seinem Gutachten auf das auch ohne Erwähnung geltende Urheberrechtsgesetz hinweist.

Hierzu sei ausgeführt:

Ob in meinem GA nun der Urheberrechtschutz extra vermerkt ist oder nicht, hat hinsichtlich seiner Wirksamkeit keine Bedeutung.
Die Schädigerversicherung hat auf den Urheberrechtschutz zu achten und kann ein bestehendes Schutzgesetz nicht so auslegen, dass es zum Nachteil Dritter gereicht. 

Der BGH hat in seinen Entscheidungen vom 10.7.2007 – VI ZR 217/06, vom 6.3.2007 – VI ZR 120/06, vom 30.5.2006 – VI ZR 174/05, vom 12.7.2005 – VI ZR 132/04 und in der Entscheidung vom 29.4.2003 – VI ZR 393/02, den Restwertbörsen eine Absage erteilt. Somit sehe ich es als Pflicht eines  unabhängigen Sachverständigen an, den Geschädigten sowie sein eigenes Büro (Stichwort: Regress) vor diesen Internet-Aktionen zu schützen.

Des weiteren hat m.E. eine Versicherung aufgrund ihrer Zulassung bestimmte Kriterien zu erfüllen. Hierzu gehört auch eine funktionierende Schadensabwicklung. Innerhalb dieser Schadensabwicklung gibt es bestimmte Erfordernisse. Dies beinhaltet auch die Bereitstellung entsprechender Mitarbeiter.

Wenn also einer Versicherung aufgrund von Personalabbau oder sonst. gewinnorientierten Massnahmen nicht das Mindestmaß an Fachpersonal zur Verfügung steht, dann gibt es m. E. folgende Möglichkeiten:

1.) Laden schließen
2.) Personal wieder einstellen
3.) Schadensforderungen ungeprüft regulieren
4.) Beweismittel ablehnen.

Dass sich der HDI nun für 4.) entscheidet ist wohl klar.

Nicht zuletzt um die unabhängigen Sachverständigen ein wenig zu ärgern und Entwicklungen im Keim zu ersticken, die über kurz oder lang das gesamte Schadensmanagement aushebeln.

Die Ablehnung des Gutachtens seitens der Versicherung hat aber einen Haken.

Lehnt die Versicherung das angebotene Beweismittel ab, setzt sie sich einer direkten Klage aus, in der eben der entsprechende Beweis (ohne ControlExpert u.a.) erbracht wird. 

Wir werden sehen….

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