Hundertfacher Versicherungsbetrug, weil Fahrzeuge von Kfz-Gutachtern nicht besichtigt wurden

„Die Besen die ich rief.“, so könnte die Überschrift aus Versicherer-Sicht auch lauten.

Eine Verbindung mafiöser Strukturen soll Kfz.-Versicherer um mehr als 700.000 Euro betrogen haben. Möglich sei dies gewesen, weil Gutachter ohne Fahrzeugbesichtigung – allein aufgrund vorgelegter Lichtbilder, die mittels Fotomanipulation erstellt wurden – tatsächlich jedoch nie geschehene Unfälle kalkulierten.

Die Grenzen der künstlichen Intelligenz oder gut bezahlte Blindheit?

Laut ntv waren die Gutachter nicht in der Lage, die Manipulationen der Lichtbilder mittels Fotobearbeitungsprogramm zu erkennen.

t-online berichtet dazu:

Prozess um Versicherungsbetrug

Verbrecherbande erfindet über einhundert Autounfälle

Am Mittwoch beginnt vor dem Bonner Landgericht das Verfahren gegen die fünf Haupttäter im Alter zwischen 34 und 62 Jahren. Die Anklage lautet auf schweren Bandendiebstahl in 102 Fällen, darunter 20 Versuche.

Sollte der kommende Mittwoch gemeint sein, bitte ich die Bonner Kollegen, sich Zeit für eine Prozessbeobachtung zu nehmen. Denn es ist mehr als interessant, zu erfahren, ob es sich bei den am Betrug beteiligten Akteuren um von den Versicherern selbst geschaffenen Strukturen handelt.

Dieser Beitrag wurde unter Das Allerletzte!, Haftpflichtschaden, Kaskoschaden, Netzfundstücke, Unglaubliches, VERSICHERUNGEN >>>>, Wichtige Verbraucherinfos abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Kommentare zu Hundertfacher Versicherungsbetrug, weil Fahrzeuge von Kfz-Gutachtern nicht besichtigt wurden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.