Alexander Erdland, Präsident des GDV: „Die neue Bundesregierung will der betrieblichen Altersversorgung neue Impulse geben.“

Der derzeitige Präsident des GDV, Alexander Erdland, mit einer Gabe, die bisher nur Hellseher(innen) für sich beanspruchten? Zu wissen, was jemand will, den es noch gar nicht gibt, das ist schon außerordentlich bemerkenswert. Oder ist es vielmehr so, dass der GDV will, dass die neue Bundesregierung zu wollen hat, als Gesetzgeber in die Gestaltung von Verträgen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer einzugreifen? Mit dem Ergebnis, dass nur der Arbeitnehmer zukünftig eine Anstellung bekommt, der bereit ist, seinem potentiellen Arbeitgeber finanziell mittels Versicherungs-Provision unter die Arme zu greifen? Irgendwie kann einem da das Gefühl beschleichen, nachdem der Vertrauensmann/frau-Datenmissbrauch öffentlich geworden ist, seitens der Versicherungswirtschaft den Finanzierungsfluss in das Schneeballsystem „Rentenver(un)sicherung auf andere Art und Weise aufrecht erhalten zu können.

Neue Impulse für die betriebliche Altersversorgung

Die betriebliche Altersversorgung ist eine feste Säule der Alterssicherung. Die Verbreitung ist zuletzt aber ins Stocken geraten, insbesondere in kleinen und mittelständischen Betrieben bestehen noch Potenziale. Jetzt hat der GDV ein Gesamtkonzept zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung vorgelegt.

Kernforderungen in diesem Konzept sind die Erleichterung der automatischen Entgeltumwandlung über ein freiwilliges Opting-out und eine zeitgemäße steuerliche Förderung.

Alexander Erdland, Präsident des GDV:
„Die neue Bundesregierung will der betrieblichen Altersversorgung neue Impulse geben. Das ist dringend notwendig. Um Entgeltumwandlung auf Betriebsebene auch und gerade in kleinen und mittleren Unternehmen zu erleichtern, sollte ein Modell auf freiwilliger Basis für die Arbeitgeber entwickelt werden, wonach für alle Arbeitnehmer eines Betriebes standardmäßig im Arbeitsvertrag eine Entgeltumwandlung vorgesehen wird. Arbeitnehmer können, müssen dann aber nicht daran teilnehmen.“

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3 Antworten zu Alexander Erdland, Präsident des GDV: „Die neue Bundesregierung will der betrieblichen Altersversorgung neue Impulse geben.“

  1. Hein Blöd sagt:

    völlig wurscht was aus dieser Ecke kommt…es ist UNBESEHEN ABZULEHNEN!

  2. Karle sagt:

    Die Amis gehen in den Ausnahmezustand, nur weil der Obama die gesetzliche Krankenversicherung einführt. Die einzige Versicherung, die wahrscheinlich Sinn macht, wird massiv bekämpft, weil es ein Angriff gegen die Freiheit und Bürgerrechte der amerikanischen Gesellschaft sei.

    Bei uns wird mitlerweile in viele Lebensbereiche sowie in die Freiheit des Bürgers massiv eingeriffen, staatlich organisiert sowie regelementiert und nichts passiert. Insbesondere was die Struktur von Versicherungen betrifft, kann man das plastisch nachvollziehen. Erstaunlicherweise profitieren am Ende aber immer nur die Versicherer von entsprechenden „staatlichen Programmen“. Ob Lebensversicherungen oder andere Altersversorgungen, wie z.B. die Riester-Rente. Am Schluss ist immer der Versicherer der lachende Dritte. Er verwaltet das Vermögen der Versicherten ohne jegliche Pflichten zur Transparenz, was mit dem eingezahlten Geld eigentlich geschieht, und am Ende ist fast immer der Versicherte der Dumme. Siehe z.B. den Dauerbrenner Kapital-Lebensversicherungen. Da haben die Bürger jahrzehntelang für das Alter vorgesorgt und brav Monat für Monat ihr sauer verdientes Geld einbezahlt. Mit allen möglichen faulen Ausreden werden die ursprünglichen „Garantien“ nun nur noch halbherzig eingehalten. Die euphorischen Prognosen, mit denen man die Versicherten damals zur Unterschrift gebracht hatte, sind sowieso nicht eingetroffen und wenn tatsächlich mal etwas Geld im Pott ist (wie z.B. zur Zeit die Bewertungsreserven), dann wird die Politik so lange bearbeitet, bis der Gesetzgeber auch diese alljährliche Milliarden-Position, die AUSSCHLIESSLICH mit dem Kapital der Versicherten erwirtschaftet wurde, entzieht und den Versicherern zuschanzt. Notfalls auch „hinten herum“ und mit jeder Menge „Tricksereien“ gegen bestehende Gesetze sowie gegen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts.

    Nachdem ein Großteil der Bürger inzwischen weiß, dass es sich bei der Kapital-Lebensversicherung nur um ein komplettes Windei handelt, wird nun seitens des GDV wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Betriebliche Altersversorgung mit gesetzlicher Unterstützung. Riester im neuen Gewand sozusagen. Den Versicherern geht es mitnichten um die Absicherung der Bürger. Das ist durch die Geschichte der Kapital-Lebensversicherung eindeutig bewiesen. Vielmehr geht es um Alternativen der Geld(ab)schöpfung, um die Löcher des bisherigen (maroden) Schneeballsystemes wieder zu stopfen und den Untergang der Kapital-Lebensversicherer zu verhindern.

    Merkt denn eigentlich keiner, dass wir dem alten SED-Regime immer näher kommen? Vollständige staatliche Kontrolle und Steuerung des Bürgers zum Vorteil einiger weniger (dort Führungskader – heute Banken, Versicherungen und Industrie), einschließlich Ausspähung, Vorratsdatenspeicherung (Horch und Guck) usw. Die neue „große Koalition“ wird die nächsten Jahre den Weg zur Einheitspartei – mit dem Ziel der vollständigen staatlichen Kontrolle – noch massiver intensivieren. Da bin ich mir sicher.

    Der Gysi und seine Partei wird schon seit Jahrzehnten angegriffen und verfolgt aufgrund der geschichtlichen SED-Vergangenheit der Linken.
    Wahrenddessen hat sich aber der wahre „Feind“ des Bürgers klammheimlich in der Regierung festgesetzt und treibt den Gedanken der Einheitspartei – mit dem Ziel des gläsernen Bürgers und den Entzug der persönlichen Freiheit – mit aller politischer Macht voran. Die zeigen derweil mit dem Finger auf die Linken und lenken damit von den eigenen rigorosen Machtinteressen ab. Honecker & Co lachen oben (oder auch unten) wohl richtig ab. Von den politischen und technischen Möglichkeiten, die es heute gibt, hatten die immer geträumt.

    Armes (vereintes) Deutschland mit einem Volk von unmündigen Bürgern, das man nach Belieben verarschen kann.

    Schon der legendäre Aufruf im Jahr 2002, von keinem Geringeren als dem Ackermann persönlich,

    Wacht auf Deutschland !

    hätte den mündigen Bürger aufrütteln müssen.

    Und was ist in den letzten 11 Jahren passiert – NICHTS!!!

    Als nächstes kommen weitere 4 Jahre in Richtung europäische Diktatur (ewiges Reich?) unter dem Zepter der Großfinanz und der Industrie. Und das alles noch auf Kosten des deutschen Steuerzahlers!!!

    Dümmer wie der „deutsche Michl“ gehts wohl nimmer, oder?

  3. virus sagt:

    @Hein Blöd völlig wurscht was aus dieser Ecke kommt…es ist UNBESEHEN ABZULEHNEN!

    … der Wähler hat gewählt. Jetzt hat er zu glauben, was die Staats-Medien ihm erzählen, was aller Wille ist. Ansonsten hat er die Klappe zu halten. Keinesfalls hat er Fragen zu stellen, abzulehnen hat er erst recht nichts.

    Bis Donnerstag liegt nun das Schicksal Deutschlands, ich denke gar Europas in den Händen der ca. 470.000 SPD-Mitglieder. Wobei, es ist zwar noch nicht Weihnachten, die Messen jedoch längst gesungen:

    ESM wird eine Bank: Finanz-Eliten übernehmen Kontrolle in Europa

    Still und leise haben die Finanz-Eliten die Euro-Politiker dazu gebracht, im Rahmen der Schuldenkrise auf weite Teile der nationalen Souveränität zu verzichten. Nun soll der ESM zu einer Bank mit zahlreichen Sonderrechten entwickelt werden. Er wird das Geld der europäischen Steuerzahler verteilen – damit die Banken einen Teil der Schulden eintreiben können.

    Es sei ausdrücklich empfohlen, die Links im Beitrag anzuklicken.

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