Arte TV heute 21:45 – Staatsgeheimnis Bankenrettung

Staatsgeheimnis Bankenrettung

Im Verlauf der Eurokrise haben zahlreiche Banken gigantische Summen verloren…

„…..50 Milliarden Euro in Griechenland, 70 Milliarden Euro in Irland, 40 Milliarden Euro in Spanien …“

Die Geretteten sitzen – anders als häufig vermittelt und von vielen angenommen wird – nicht in den ärmeren Eurostaaten, sondern hauptsächlich in Deutschland und Frankreich. Ein großer Teil des Geldes landet nämlich bei den Gläubigern der Banken, die gerettet werden wollen oder müssen. Und obwohl diese Anleger offenkundig schlecht investiert haben, werden sie – entgegen aller Logik der freien Marktwirtschaft – auf Kosten der Allgemeinheit vor jeglichen Verlusten geschützt. Warum ist das so? Wer bekommt das Geld? Eigentlich simple Fragen, die aber den Kern der europäischen Identität berühren.

Quelle: ARTE TV

Doch – wusste auch jeder Italiener, dass er/sie das Schicksal der gesamten Euro-Zone für ein paar Stunden buchstäblich  in seinen/ihren Händen hatte?

„Die EZB hat am Donnerstag bekanntgegeben, italienische Staatsanleihen im Wert von 100 Milliarden Euro gekauft zu haben“

Deutschland übernimmt Risiko: EZB räumt „heimlichen Bailout“ Italiens ein

Die EZB hält Italo-Bonds im Wert von 100 Milliarden Euro. Das entspricht der Hälfte aller Staatsanleihen, die Mario Draghi erworben hat – und kommt einem heimlichen Bailout gleich. Das Risiko für diese Papiere liegt jetzt über das Eurosystem vor allem beim deutschen Steuerzahler.

Zum ersten Mal gab die EZB am Donnerstag bekannt, von welchen Staaten sie wie viele Anleihen unter ihrem ersten Anleihekaufprogramm (SMP) bis Ende des vergangenen Jahres erworben hat und noch immer in ihrer Bilanz hält. Die Europäische Zentralbank kaufte die Bonds am Sekundärmarkt, mit dem Ziel, die Refinanzierungskosten angeschlagener Länder zu senken. Interessant ist dies insofern, als dass die EZB nicht nur Anleihen von Griechenland im Wert von 30,8 Milliarden Euro, Portugal (21,6 Mrd.), Spanien (43,7 Mrd.) und Irland (13,6 Mrd.) besitzt, sondern auch von Italien.

Quelle: DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN, alles lesen >>>>>

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