Staatsanwalt ermittelt bei HUK-Coburg in Saarbrücken wegen Betrug in großem Stil

Saarbrücken : Betrugfall bei HUK Coburg

Bei der Schadenaussenstelle der Versicherung HUK Coburg in Saarbrücken hat es offenbar einen groß angelegten Betrug gegeben.
Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt gegen insgesamt 16 Beschuldigte. Haupttäterin soll eine 53-jährige ehemalige Schadenssachbearbeiterin sein. Sie soll hauptsächlich Verkehrsunfälle fingiert haben. Den angeblich entstandenen Schaden hat sie über Strohmänner abgerechnet. Die Staatsanwaltschaft geht von mehr als 200 Fällen und einem Gesamtschaden von rund einer halben Million Euro aus. Am Morgen wurden zahlreiche Wohnungen im Saarland und in Lothringen durchsucht. Die Hauptbeschuldigte wohnt im lothringischen Carling.

Mitgeteilt von SV A. Mautes, 19.04.07, 14:40 Uhr

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26 Antworten zu Staatsanwalt ermittelt bei HUK-Coburg in Saarbrücken wegen Betrug in großem Stil

  1. Störtebeker sagt:

    Endlich gibts auch mal Butter bei die Fische!

    Grüße von Übersee
    Störtebeker

  2. Störtebeker sagt:

    Wie man sieht passiert der eigentliche Versicherungsbetrug, den wir rechtschaffenen SV und RA täglich aufs Enschiedenste bekämpfen, eher in den Reihen der Versicherer selbst.

    Ich hoffe, dass man diese Betrügereien restlos aufklären wird und dass der hier entstandene Schaden für die Versichertengemeinschaft so gering wie möglich bleibt.

    Staatsdiener! Tut hier mal Butter bei die Fische!

    Grüße aus Übersee
    Störtebeker

  3. http://www.sr-online.de: Hörfunknachrichten

    19.04.2007 14:00

    Saatrbrücken : Betrug bei HUK Coburg

    ____________________ENDE_________________________

  4. cobra08-15 sagt:

    Dieses Ereignis zeigt doch nun deutlich genug auf, woher die Personen kommen, die das entsprechende kriminelle Potential für Versicherungsbetrügereien haben. Nicht etwa aus der Kundschaft der Sachverständigen oder Anwälte. Solche kleinen Versicherungsbetrüger gehen nur (wie es die Versicherungen gern wünschen) mit Kostenvoranschlägen von Autohäusern vor, weil hierbei ja keine Beweise durch Sachverständige erhoben und gesichert werden etc.!

    Wie man erneut feststellen kann, werden die wahren Kriminellen doch von den Versicherungen selbst produziert: Siehe Staatsanwalt bei der HUK in Saarbrücken, siehe Restwertbörsen als Fahrzeugbriefhandel, siehe erst kürzlich auch der Staatsanwalt bei der HDI in München u.s.w.!

    Hier sollte die BAFIN endlich aus Ihrem Dornröschenschlaf erwachen – es geht um sehr viel Geld der Versichertengemeinschaft – und nicht um die leppischen 3 % Peanuts an jährlichen Sachverständigenkosten vom gesamten jährlichen Schadensvolumen.

    Oh, armes Deutschland und deine Amtmänner

  5. RA Schepers sagt:

    „Wie man sieht passiert der eigentliche Versicherungsbetrug, den wir rechtschaffenen SV und RA täglich aufs Enschiedenste bekämpfen, eher in den Reihen der Versicherer selbst.“

    Also, bei allen Vorbehalten gegenüber Versicherungen glaube ich, daß die weit überwiegende Mehrzahl der Betrügereien nicht in Reihen der Versicherungen geschieht.

  6. SV Stoll sagt:

    Jetzt verfolgen wir die Sache mal. Betrüger sind Betrüger, egal aus welchen Reihen.
    Das hätte auch einer anderen Versicherung passieren können.
    Aber ein Hinweiß darauf, das die HUK-Coburg Versicherung nicht nur immer mit dem Finger nach draußen zeigen soll sei gestattet. Da zeigen nämlich immer 4 in die eigene Richtung.

    Mfg. SV Stoll

  7. beobachter2 sagt:

    @ RA Schepers
    „Also, bei allen Vorbehalten gegenüber Versicherungen glaube ich, daß die weit überwiegende Mehrzahl der Betrügereien nicht in Reihen der Versicherungen geschieht.“

    Ich muss Ihnen hier eingeschränkt Recht geben.

    Wenn e i n schwarzes Schaf in den Kreisen der Versicherungs- Sachbearbeiter auftaucht, kann man nicht alle Schadensach-
    bearbeiter der HUK-Coburg dafür prügeln die werden ja bereits von „oben“ (Führungsetage) richtig gepügelt.

    Auch in den Reihen der Sachverständigen gibt es vereinzelt schwarze Schafe.

    Jedoch:

    Der ganz große Betrug am Geschädigten wird gerade in der Führungsriege der HUK- Coburg (Hoenen und Konsorten) durchgezogen, wie ich meine.

  8. Skydiver sagt:

    Natürlich kann das jeder Versicherung passieren, aber die Wahrscheinlichkeit das diese Vorkommnise die HUK-Coburg treffen, ist doch wohl um ein vielfaches größer. Hier spielen nämlich wieder die Wesenseigenschaften eine gewichtige Rolle.
    Und die benötigten Qualifikationsmerkmale, um bei dieser Firma arbeiten zu dürfen, müssten doch hier jedem bekannt sein, oder etwa nicht.

  9. F.Hiltscher sagt:

    Das konnte m.E. nur deshalb geschehen, weil alle anderen Sachbearbeiter bei der HUK-Coburg gerade mit Honorarkürzungen befasst waren. Da war die Gelegenheit günstig.Das dürfte doch auf der Hand liegen.
    Dann tut mir eigentlich diese Frau schon leid.
    Die Vorstandschaft ist doch Vorbild, wenn es um Rechtswidrigkeit geht.Das motiviert doch!
    Der Frau sollte doch ein Anwalt über Captain-HUK gestellt werden.Vielleicht kann sie hier etwas dazu sagen, durch wem sie so geworden ist.
    Vielleicht gibt es bei der HUK-COBURG auch Gehaltskürzungen, welche dann durch bestimmte Handlungsweisen wieder egalisiert werden.

  10. huk-freund sagt:

    Schaden 1 Million ! Bei 200 Fällen macht einen Schadendurchschnitt von 5.000 Euro und bedeutet, das in 200 Fällen auch ein oder mehrere Sachverständige beteiligt waren.

  11. H. Nordmeier sagt:

    nicht ganz richtig huk-freunde

    der Betrag liegt noch in eurer Partnerbetrugsfreigabenhöhenverordnung unter 6500,- EUR und macht den Betrug an der Solidargemeinschaft erst möglich.

  12. RoGla sagt:

    So etwas wundert mich nicht, wenn ich doch fast täglich erlebe, dass Versicherungen es ablehnen ihren Versicherungsnehmern mitzuteilen, welche Beträge auf Grund der bestehenden Verträge ausgezahlt werden. Wenn man von vornherein den Personenkreis der von Zahlungen erfährt gering hält, sich in dem Dreieck Sachverständiger, Partnerbetrieb und Sachbearbeiter alles abspielt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die entsprechenden Personen gefunden haben und so ein lukratives „Geschäft“ aufbauen.

  13. RoGla sagt:

    Noch etwas speziell zur HUK-Coburg. Beschwerden über bestimmte Abteilungen die man an den Vorstand richtet, werden regelmäßig an diese Abteilungen zur Beantwortung weiter gereicht. Bei dieser Art von Kontrolle wundert mich nichts mehr.

  14. Steuerzahler sagt:

    Die Kontrolle bei der Huk erscheint recht einfach. Wenn 200 Gutachtenrechnungen in einem einzelnen Schadenteam verweigert oder gekürzt werden ohne das ein Einziger dagegen klagt ,gibts das gesamte Schadenaufkommen dafür demnächst vom Team (mit Hilfe der Staatsanwaltschaft) zurück.Selbst die Anwaltskosten für die Strafverteidigung müssen nicht zuvor (vor Schadenrückzahlung) vom Tätervermögen einbehalten werden wegen der prompten Kostenzusage hier von Hiltscher.

  15. F.Hiltscher sagt:

    @Steuerzahler Freitag, 20.04.2007 um 17:45

    Träume sind Schäume!
    Das hättet Ihr wohl gernl

  16. virus sagt:

    gefunden bei: http://www.capital.de/finanzen/vorsorge

    Zitat:
    „In der Praxis stehen die Versicherungsriesen regelmäßig hilflos vor der Aufgabe, aus der Masse von Schadenmeldungen die getürkten herauszufiltern. Die Kosten für eine systematische Betrugsabwehr sind erheblich. Ob sich die Investition rechnet, heißt es oft, sei aber nicht gesagt. Nur Einzelne wie Allianz Kranken oder Huk Coburg sehen die Abwehr auch als Wettbewerbsfaktor. Die Logik: Weniger Betrug gleich günstigere Beiträge.“

    Sollte sich der im obigen Beitrag dargestellte Vorwurf gegen die Mitarbeiterin der HUK-Coburg bestätigen, sollten sich die Verantwortlichen einmal fragen, ob der gemeine Versicherte nicht doch der Ehrlichere ist.

    Und warum sollen Sachverständige daran beteiligt sein. Heißt es nicht immer, ein Gutachten brauchen wir nicht, reichen sie uns die Schadenbilder ein, zusammen mit einem Kostenvoranschlag.

    Jeder Versicherungsvorstand, der noch nicht zu der Erkenntnis gelangt ist, dass der Sachverständige, der mit seiner Tätigkeit/Auftragslage ein funktionierendes Unternehmen betreiben kann, seine Tätigkeit nach besten Wissen und Gewissen ausübt und in jeder Hinsicht unparteiisch seine Gutachten erstellt und somit der 1. Garant für korrekte Kfz-Schadenersatzansprüche ist, ist falsch an seinem Platz.
    Denn Betrug mit Hilfe wirklich freier und unabhängiger Sachverständigen ist so gut wie ausgeschlossen. In dem Maße, wie nun die Versicherer diesen Garant in Frage stellen, in diesem Maße öffnen diese Versicherer dem Betrug Tür und Tor.

    50 Jahre freie und unabhängige Sachverständige – sollte man nicht meinen, dass es hierfür mehr als einen Grund gibt.

    virus

  17. RoGla sagt:

    An einem solchen Betrug müssen weder Sachverständige noch Werkstätten beteiligt sein, aber es sollte jedem verantwortlichen klar sein, dass ein geshclossen Aktionsraum, wie ihn besonders die HUK-Coburg gerne bildet, dem Betrug vorschub leistet. Da agieren Mitarbeiter von sogenannten Schadenbüros, die Versicherungsnehmer konsequent an Partnerwerkstätten verweisen und begutachtet wird das ganze von vertraglichan die Versicherung gebundenen Sachverständige. Den Versicherungsnhemer lässt man weitest gehen außen vor, d.h. reguliert wird direkt an die Werkstatt und den Sachverständigen. es wird grunssätzlich abgelehnt, dem Kaskokunden auch nur eine Mitteilung über geleistete Zahlungen zu machen.

    Die Krönung, wenn man sich als Kunde oder Werkstatt (nicht Partnerwerkstatt) an den Vorstand oder auch den Aufsichtsrat wendet, um diese „Mißstände“ aufzuzeigen, dann wird die Beantwortung einer solchen Rekalmation dann auchncoh diesen Sachbearbeitern überlassen.

    Mich wundert es nicht,wenn dann eine Art Selbstbedienungsladen entsteht, bei dem der VN nur ncoh das Recht hat Beiträge einzuzahlen undim übrigen der Kuchen unter den Beteiligten aufgeteilt wird.

  18. Dazu gibt es jetzt auch einen TV Bericht

    SR-Fernsehen, aktueller Bericht:

    Ermittlungen: Betrug bei HUK-Coburg

    Grüße vom Heinelmännchen

    P.S. Betrug bei der HUK conurg gibt es auch in unseren Presse/TV-Links

  19. hukis liebling sagt:

    @huk-freund
    Zitat: „Schaden 1 Million ! Bei 200 Fällen macht einen Schadendurchschnitt von 5.000 Euro und bedeutet, das in 200 Fällen auch ein oder mehrere Sachverständige beteiligt waren.“

    Frage: Woher soll ein oder mehrere Sachverständige denn wissen, dass es sich hier um fingierte Unfälle handelte, wenn tatsächlich beschädigte Fahrzeuge beim (bei den) SV vorgeführt wurden ?

    Die „Uniwagnis-Datei“, welche ggf. hierzu Aufschlüsse geben könnte, halten doch die Versicherer wie ein Staatsgeheimnis unter Verschluss.

    Kein einziger unabhängiger KFZ- SV hat Zugriff auf diese Datei.
    Der SV ist also ausschließlich auf die Angaben seines Auftraggebers angewiesen.

    Der SV kennt auch, im Gegensatz zum Versicherer, die Schaden- Akte nicht.

    Was wollen Sie also unterstellen?

  20. RoGla sagt:

    „Frage: Woher soll ein oder mehrere Sachverständige denn wissen, dass es sich hier um fingierte Unfälle handelte, wenn tatsächlich beschädigte Fahrzeuge beim (bei den) SV vorgeführt wurden ?“

    Nun, eine Rückfrage beim Halter des Wagens hätte eigentlich Klarheit verschaffen müssen. Merkwürdigerweise wird nicht erwähnt, das Halter an dem Betrug beteiligt waren, nur Mitarbeiter der HUK. Hier wurden doch anscheinend keine Unfälle vorgetäuscht, im klassischen Sinn, also ein verbeultes Fahrzeug mit der entsprechenden Story präsentiert, sondern einfach nur Unfälle behauptet.

    Nach meiner Meinung nur möglich
    – im Teilkaskobereich, weil sonst die Veränderung beim Schadensfreihetsrabatt aufgefallen wäre
    – betrügerischer Sachbearbeiter, der einen Schadenfall anlegt, ohne eine Schadenmeldung bekommen zu haben
    – betrügerische Werkstatt, die eiennicht erstellte Leistung abrechnet
    – je nach Schaden Art und Höhe, betrügerischer Sachverständiger, der das ganze mit Gutachten deckt.

    Natürlich können Halter von Fahrzeugen in diese Machenschaft verwickelt gewesen sein, dann wären die Schadenfreiheitsrabatte kein Problem und man kann auch im Vollkasko und Haftpflichtbereich betrügen. Die Anazhl der Mitwisseer steigt dann aber erheblich.

  21. Sieber sagt:

    Ich denke mal man sollte vorsichtig sein, wenn hier nur auf die HUK einprügelt.

    Als RA der auch strafrechtlichte Mandate übernimmt, habe ich schon mehr als einen Versicherungskunden aber auch schon SV vertreten, die an betrügerischen Vorgängen zu Lasten von Versicheurngen beteiligt waren. Natürlich gibt es auch Versicherungssachbearbeiter die ggf. mal „schwach“ werden. Aber auch das gibt es bei allen Gesellschaften. Ja und selbst Anwälte sind betroffen, die bei solchen Machenschaften beteiligt sind.

    Bei allen Vorbehalten gegen die Versicherungen und deren Geschäftsgebahren, Betrugsfälle sind wohl kaum geeignet auf diese einzuschlagen. Wer hat das nicht selber schon mal erlebt, dass man gefragt wird, wie man gegenüber der Versicherung mal Kasse machen kann. „ich zahle schon soooo lange für meine Haftpflicht und jetzt ist das nicht versichert? Ja dann schreiben wir doch mal….“ hört man da nicht selten.

  22. Wigbold sagt:

    stimmt Sieber,

    die besten erklärungen schreibt mir immer mein versicherungsvertreter. der ist bei uns in der gegend dafür bekannt, dass er die schadensfälle gegenüber seiner und der fremden versicherung am erfolgreichsten beschreiben und erklären kann. dafür hat er auch einen richtig großen kundenstamm und es keine seltenheit, dass die schecks in wenigen tagen landen.
    erst vor ca. 3 wochen hatte ich folgenden fall. spielende kinder warfen und schossen ihren fussball mehrmals gegen mein auto. ich zu meinem versicherungsmann, der rief sofort in einer lackiererei seinen kumpel an und der erstellte für mich einen kostenvoranschlag über 1400 euro , machte ein paar fotos von den leichten kratzern und meinte das er die fotos für mich noch etwas nachbearbeiten würde, damit man die kratzer erkennen kann. am nächsten tag rief mein versicherungsmann an und zeigte mir den fertigen kostenvoranschlag und die fertigen fotos (da war nun echt tiefe kratzer drauf zu sehen) lies mich die schadenmeldung unterschreiben und schickte den kram zur versicherung der eltern von den kindern. vor drei tagen habe ich meinen scheck bekommen und die kratzer im auto wegpoliert.

  23. RA Rebhan sagt:

    Das würde ich auch an die große Glocke hängen, weil es ja wirklich eine ganz herausragende Leistung war…

  24. Leser sagt:

    Hallo Wigbold!

    Sollen wir Ihren Bericht so verstehen, dass Ihr Versicherungsvertreter und sein Kunpel von der Lackiererei mit einem Kostenvoranschlag mit „überarbeiteten“ Bildern Reparaturkosten, die zur Schadensbeseitigung gar nicht erforderlich waren, konstruiert haben?
    – Machen Sie ruhig weiter Werbung für Ihren Versicherungsvertreter und geben Sie doch bitte noch die Adressen an, damit die Polizei mal den strafrechtlichen Aspekt dieser „Leistung“ prüfen kann!

  25. vmann sagt:

    Betrifft: Betrugfall bei HUK Coburg
    Wen wundert es, „Wie der Herr so sein Gescher“.
    Werden doch die Vertrauensleute der HUK seit Jahren, systematisch um Ihre Werbegebühr gebracht.

  26. virus sagt:

    Was ist eine Werbegebühr?

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