Wechsel des Versicherers ist der Datenkrake „Telematik-Tarif“ immer vorzuziehen

Auf die Frage, wie weit traue ich meinem Versicherer, werden wohl die allermeisten antworten, wenig bis gar nicht. Und genau dieser Versicherer, der will jetzt nicht mehr nur mein Geld, nein er will für Peanuts mein komplettes Leben, das Leben meines Partners und auch das meiner Kinder.

Dies sollte sich jeder klar machen, der für ein Versprechen sein irdisches Dasein in die Hände von HUK-Coburg, Allianz und Co. legt.

Für wie benebelt z. B. der Sparkassen-Direktversicherer seine Kunden hält, kann hier nachgelesen werden. Ja, wieso eigentlich hält? Wird sich der Leser fragen.  Denn dümmer geht´s mal wieder nimmer.

Telematik Sicherheits-Service

Die Ehrentafel

Fahrer des Monats

Da sage noch einer, es ginge nicht voran – mit der Annäherung – in Deutschland.

 Überwachung im Auto vor dem Durchbruch

Telematik-Tarife, die Prämien vom Fahrverhalten abhängig machen, stehen in Deutschland vor dem Durchbruch. Große Versicherungen starten mit entsprechenden Angeboten.

Viele Autofahrer in Deutschland können ihren Fahrstil bald freiwillig von ihrer Versicherung überwachen lassen. Allianz, Huk-Coburg und andere Autoversicherer arbeiten an der Einführung sogenannter Telematik-Tarife, bei denen das Verhalten des Fahrers technisch erfasst und in die Prämienberechnung einbezogen wird.

Einsparungen umstritten

Dabei stellt sich die Frage, wie viel Geld die Kunden durch den Daten-Striptease überhaupt sparen. Das gemeinnützige Verbraucherportal „Finanztip“ hat die Telematik-Tarife in der Kfz-Versicherung untersucht – mit ernüchterndem Ergebnis. Die Versicherer versprächen 20 bis 40 Prozent Ersparnis, doch schon durch einen normalen Versichererwechsel könnten Kunden der untersuchten Anbieter ihre Beiträge um 25 Prozent senken. Die Überwachung lohne sich daher meist gar nicht, schlussfolgert Finanztip-Versicherungsexperte Saidi Sulilatu. Sollten sich die Telematik-Tarife in der Breite durchsetzen, dürften klassische Tarife jedoch teurer werden, fürchtet er. Der Versicherer könne dann vermuten, dass überwachungsresistente Fahrer riskanter fahren.

Quelle: futurezone, alles lesen >>>>>>

Dass ein Versicherer-Wechsel tatsächlich großes Einsparungspotential hat, läßt sich am Kommentar von „SV“ belegen. Ich habe einmal nachgerechnet. Bei dem Beispiel Allianz gegen Fahrlehrerversicherung beträgt die Einsparung rund 22 %, ohne die Einsparung der Selbstbeteiligung im Schadenfall.

Meine Empfehlung, nicht auf den großen Portalen nach einem preiswerten Versicherer suchen, sondern auf den Seiten des zuvor infrage kommenden Versicherers das Fahrzeug direkt „rechnen“ lassen.

SV schrieb am 30.07.2015 um 13:02

Hallo Herr Rasche, ich danke Ihnen für Ihren Kommentar. Dieser wird mir jetzt nämlich viel Geld sparen.
Nachdem wir uns massiv mit den rechtswidrigen Kürzungen unserer Honorare seitens der Allianz beschäftigen müssen, werden wir nunmehr alle Verträge dort kündigen bzw. auslaufen lassen. Für mein Fahrzeug sollte ich für die Haftpflicht 294 Euro und für die Kasko 462 Euro bei 500 und 150 Euro Selbstbeteiligung berappen. Dies man höre und staune, nach der Beitragsanpassung wegen der allgemeinen Schaden- und Kostenentwicklung.

Das Angebot der Fahrlehrerversicherung liegt in der Haftpflicht bei 189 Euro und in der Kasko bei 399 Euro, Selbstbeteiligung 300 und 0 Euro (nach Sachverständigenbonus).

Liebe Grüße aus der Heide

SV

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3 Kommentare zu Wechsel des Versicherers ist der Datenkrake „Telematik-Tarif“ immer vorzuziehen

  1. virus sagt:

    Die schöne neue Welt der Versicherer – das Milliarden schwere „Human-Kapital“ – positiv/negativ sortiert.

    Scheibchenweise werden die Versicherten auf die Visionen der Versicherungswirtschaft „eingestimmt“.
    Neben der Steuer-ID wird zukünftig jedem neuen Erdenbürger ein „Score-Wert“ zugeteilt werden. Jedes Bäuerchen und jeder Pup erfährt hernach umgehend die Registrierung unter dem Dach des GDV. Natürlich nur, um allein zum Wohle der Versicherten-Gemeinschaft Risiko gemanagt zu werden.

    Überwachung im Auto auf dem Vormarsch

    „Einen ähnlichen Weg planen auch Versicherer auch in der Kranken-, Lebens-, oder Berufsunfähigkeitsversicherung: Die Generali-Versicherung beispielsweise will im kommenden Jahr ihren Tarif „Vitality“ auf den Markt bringen, der gesundheitsbewusstes Verhalten fördern soll. Gesunde Ernährung, Bewegung, Vorsorgeuntersuchungen oder der Verzicht auf das Rauchen sollen mit Boni oder Vergünstigungen belohnt werden.“

    (…….)

    Schon ohne Dauerüberwachung kann die Preisgabe von Gesundheits- und Verhaltensdaten Versicherungskunden auf die Füße fallen. Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen will und von einem Anbieter wegen gesundheitlicher Probleme eine Absage erhält, hat danach auch bei weiteren Versicherern schlechtere Karten. Denn die Ablehnung des Antrags wird in einer gemeinsamen Datenbank der Branche festgehalten.

    Quelle: ovb-online

  2. virus sagt:

    Wer kennt überhaupt bzw. diese „Sanktionsklausel“ in Kfz-Versicherungs-Verträgen?

    „Der Versicherer ist von der Verpflichtung zur Leistung aus diesem Versicherungsvertrag frei, soweit und solange der Versicherungsleistung Wirtschafts-, Handels- oder Finanzaktionen bzw. Embargos der Europäischen Union oder der Bundesrepublik Deutschland entgegenstehen.“

    Ich kann mir keinen Sachverhalt vorstellen, bei dem bei einem „normalen“ Gebrauch meines Fahrzeuges, Sanktionen welcher Art auch immer greifen sollten. Bin ich auch von der Beitragspflicht befreit, wenn der Versicherer leistungsfrei sein sollte? Und darf ich mein Fahrzeug noch im öffentlichen Verkehr bewegen, wenn der Versicherer leistungsfrei wäre, Stichwort Haftplicht-Versicherung?

  3. Heino......... sagt:

    Gute Fragen, Virus.-

    Heino….

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