„Die HUK-Coburg verkauft bald auch Autos“

und will

„…. guten Namen bei Autofahrern auch für andere Geschäftszweige nutzen.“

Über Jahre ließen und lassen sich hunderte der sogenannten Vertrauenswerkstätten des Versicherers in die Karten gucken. Nun berichtet Herbert Fromme, Versicherungskorrespondent der  SZ, ausgesprochen wohlwollend im Sinne der HUK-Coburg, dass der Versicherer das 1. eigene Autohaus eröffnen wird.

Versicherer gesteuerte Schäden mögen zu mehr Auslastung in den Kfz-Betrieben führen.  Unternehmensgewinne zur Eigenkapitalerhöhung werden die Bilanzen dennoch kaum ausweisen. Mittlerweile sehen sich die Kfz-Werkstätten zunehmend  der Kürzungswut von HUK und Co. auch bei den nicht gesteuerten Schäden ausgesetzt. Wer sich dagegen wehrt, befürchtet augenscheinlich nicht zu Unrecht Repressalien, wie Zahlungsverzögerungen oder Schadenwegsteuerung. Spätestens jetzt dürft der Letzte erkennen, wohin Die Fahrt ins Blaue geht. Entweder  in die totale Abhängigkeit bei alleinigem unternehmerischen Risiko bzw. direkt in die Pleite. Dennoch wurde der  branchenfremden Konkurrenz bekanntlich noch der Rote Teppich preisgünstiger Dienstleistungen rund ums Fahrzeug ausgerollt.

„Die HUK-Coburg verkauft bald auch Autos“

Der Versicherungskonzern HUK-Coburg verkauft demnächst auch Autos. Das Unternehmen bestätigte entsprechende SZ-Informationen. Danach wird der Versicherer bis Ende September das erste Autohaus in Düsseldorf eröffnen. Unter dem Namen „HUK Autowelt“ will er dann gängige Gebrauchtwagen verkaufen, vor allem die Massenmarken VW, Opel und Ford. „Wir werden junge Gebrauchte anbieten“, sagte ein Sprecher. Unfallwagen oder Fahrzeuge aus Schäden will der Versicherer nicht verkaufen. „Wir legen Wert auf einen geprüften Qualitäts- und Pflegezustand“, sagte er. Schon heute verkaufen viele Autohäuser Versicherungen – jetzt dreht ein Versicherer den Spieß um.

Quelle: SZ, alles lesen >>>>>>

Zur Thematik berichtet weitergehend auch autohaus online, dass die HUK Coburg beabsichtigt, ältere aufzukaufende Fahrzeuge, zwecks Umgehung der Gewährleistung, nach Osteuropa und Südafrika auszuführen.

Hereinnahme von älteren Fahrzeugen zu „fairen Konditionen“

Damit bleibt die Frage offen, ob die HUK-COBURG künftig möglicherweise mit autorisierten Markenwerkstätten oder eher mit freien GW-Händlern das Geschäft angehen wird. Jedenfalls will der Versicherer künftig sogar ältere Fahrzeuge von Kunden, die einen jungen Gebrauchten kaufen, „zu fairen Konditionen“ in Zahlung nehmen. Die Weitervermarktung in typische Auslandsmärkte wie beispielsweise Osteuropa und Südafrika sei aus Gründen der damit hierzulande nicht anfallenden Gewährleistungspflichten allerdings durchaus denkbar. In Schweigen hüllt sich die Versicherungsgruppe derzeit auch (noch) darüber, woher sie eine künftig nennenswerte Zahl von jungen GW für ihr Geschäft beziehen wird.

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26 Kommentare zu „Die HUK-Coburg verkauft bald auch Autos“

  1. Mister L sagt:

    Unfallwagen oder Fahrzeuge aus Schäden will der Versicherer nicht verkaufen. „Wir legen Wert auf einen geprüften Qualitäts- und Pflegezustand“.
    Ja warum wohl?!
    Hallo HUK! Habt ihr etwa kein Vertrauen in die Arbeit der eigenen Partnerwerkstätten? 😉

  2. Karle sagt:

    Sehr geehrter Herr Fromme,

    das mit dem „guten Namen der HUK“ ist wohl der Witz des Tages, oder?

    Selten soooo gelacht..

    Schon mal im Internet nach diesem Laden gegoogelt?

    Und nur so am Rande. Autohäuser „verkaufen“ keine Versicherungen. Die werden lediglich durch Autohäuser „vermittelt“. Das heißt, die Autohäuser verlassen ihr Kerngeschäft nicht – im Gegensatz zur HUK.

    Guter Journalismus zeichnet sich doch angeblich durch saubere Recherche aus – oder übernimmt man heutzutage nur noch ungeprüfte Vorlagen der HUK?

    Sofern die Qualität der angebotenen Autos der bisherigen HUK-Schadenregulierung entsprechen sollte, dann hat sowieso nur der Schrottautohändler an der Ecke Konkurrenz zu fürchten.

    Nach meinem Dafürhalten geht denen der A… auf Grundeis, weil die genau wissen, dass in Zukunft der Markt der Kfz-Versicherung nach und nach wegbricht. Anstatt die Energie darauf zu konzentrieren, wie man sich im Kerngeschäft Versicherungen auf breitere Beine stellt, indem man z.B. mit anderen Produkten Marktanteile gewinnt, gehen die sehenden Auges – ohne jegliche Sachkompetenz – in eine untergehende fremde Branche und schaffen sich damit noch mehr Feinde.

    Neuwertige und/oder neuere Gebrauchte werden doch heutzutage zunehmend im Markenhandel mit entsprechender Garantie abgesetzt. Ein Blick auf die einschlägigen Plattformen im Internet reicht hierzu schon aus. Nachdem inzwischen ein Großteil der Neufahrzeuge durch die Kreditbanken der Autohersteller geleast (oder finanziert) wird, haben die doch die Hand am Drücker, wenn in 3 Jahren das Leasingfahrzeug wieder zurückkommt oder die Finanzierung ausläuft. Und ich glaube kaum, dass die Hersteller hier in Zukunft mit der HUK kooperieren und denen den Markt überlassen, der über viele Jahre mühevoll zurückgewonnen wurde? Ich denke eher, dass der professionelle Handel der HUK zeigen wird, wo der Hammer hängt.

    Was bleibt denn für die HUK noch übrig? Ältere Fahrzeuge aus privater Hand – möglicherweise mit verschwiegenen Mängeln, sofern der Orientale nicht schneller abgegriffen hat – oder (ungesehene) Fahrzeuge aus der Gebrauchtfahrzeugbörse (ohne Gewährleistung), die die Markenhändler nicht selbst verkaufen wollen? Preisfrage: Warum wollen die Markenhändler diese Fahrzeuge eigentlich nicht selbst verkaufen?

    Bei gebrauchten Fahrzeugen aus privater Hand fällt mir immer wieder der Spruch eines Kunden ein, der dem Händler beim Neukauf ein mängelbehaftetes „Schätzchen“ andrehen wollte:

    Gute Gebrauchtwagen verkauft man doch selbst – die schlechten gibt man in Zahlung!

    Also Augen auf, liebe HUK, wenn einer einen Gebrauchten gegen Gebraucht geben will.

    Im hochsensiblen Gebrauchtwagenmarkt sind schon so viele gescheitert, da kommt es auf einen mehr oder weniger nicht an. Insbesondere bei der inzwischen hochgerüsteten Fahrzeugtechnik nagen die Gewährleistungsansprüche empfindlich an den Margen.

    Da isse besser verkaufde Audo war von Kumbel und ich nix wisse wo Kumbel jetzt is.

  3. Olek sagt:

    Autohändler haben ja nicht gerade den besten Ruf. Autohändler, Pferdehändler? Vielleicht kommt da doch zusammen, was zusammen gehört?

  4. virus sagt:

    Ganz abgesehen vom Ruf, bei all den gewerblichen Geschäftszweigen der HUK würde mich interessieren, ob der Versicherer Mehrwertsteuer und Einkommenssteuer auf die Gewinne an den Fiskus abführt. Bzw., wann die Bundesaufsichtsbehörde bez. das Kartellamt endlich tätig werden.

  5. Uri sagt:

    @virus
    „Ganz abgesehen vom Ruf, bei all den gewerblichen Geschäftszweigen der HUK würde mich interessieren, ob der Versicherer Mehrwertsteuer und Einkommenssteuer auf die Gewinne an den Fiskus abführt.“

    Wahrscheinlich müssen die Superstrategen aus Coburg auch die Mwst. aus den Rechnungen abführen, die auf ihren Namen von den Vertragswerkstätten ausgestellt werden. Oder wie ist das finanztechnisch sonst zu sehen?

    Uri

  6. Gottlob Häberle sagt:

    Bleibt abzuwarten ob an den Autos alle Räder dran sind oder die Bremsbeläge teilweise fehlen.
    So wie die HUK auch nur teilweisen Schadenersatz leistet.

  7. Waldemar sagt:

    Man bedient sich dort eines Partner, der bereits seit Jahrzehnten Erfahrungen zu dem Thema hat. Aus der Sicht der Versicherung ist es durchaus plausibel in diesem Markt einzusteigen, um Leeds zu generieren. Genauso wie Banken in die Kfz-Finanzierung eintreten, um Kunden für ganz andere Bankprodukte zu bekommen.

  8. Karle sagt:

    @Waldemar

    Irgendwie haben Sie die Sache nicht so richtig geschnallt?

    Sofern Banken Autos finanzieren, so ist das deren KERNGESCHÄFT. Das Kerngeschäft der Versicherer ist es, VERSICHERUNGEN zu verkaufen. Der Autohandel ist eine BETRIEBSFREMDE Geschäftstätigkeit. Ob Versicherungen hierzu überhaupt berechtigt sind, bedarf einer gesonderten Prüfung. Ich denke aber, dass sich selbst das weichgespülte BaFin hierbei schwer tut, den Haken unter den aktiven Autohandel eines Versicherungsunternehmes zu setzen.

    Zum Thema Bank: Haben Sie schon mal eine Bank gesehen, die Autos verkauft, Staubsauger, Unterwäsche oder was auch immer, nur weil man damit vielleicht einen Kunden gewinnen könnte?

    „Strategien“ wie diese kommen meist nur von einem Versicherer aus Coburg. Hauptsache der Markt wird geschädigt, koste es was es wolle. Bestes Beispiel hierfür ist der Dauerstreit um die Sachverständigenkosten, der nun schon seit über 20 Jahren – ohne jegliches Einsehen seitens der HUK – praktiziert wird. Der volkswirtschaftliche Schaden ist immens – auch für den Steuerzahler. Der Schaden für die Versichertengemeinschaft der HUK natürlich auch. So eine kranke Strategie kann nur ein Produkt geistiger Umnachtung sein – oder die Folge einer Dauerdemenz, wenn man heute nicht mehr weiß, dass man bisher bereits mehr als 10.000 Prozesse verloren hat?

    Und sofern die HUK irgendwelche selbstständigen „Autohandel-Partnerbetriebe“ rekrutiert, das Risko jedoch hierbei beim Unternehmer bleibt und der Reibach aber trotzdem beim Versicherer landet (wie bei den Partnerbetrieben der Unfallreparatur), dann sind diese „Partnerbetriebe“ am Ende slbst schuld, sofern die Sache in die Hose geht. Es gibt genügend Partnerbetriebe der Versicherer, die ein (trauriges) Lied davon singen (können).

    Aber nehmen wir einmal an, dass es der HUK ernst sein sollte und sie tatsächlich in größerem Stil in den Markt kommen will (was ich ehrlich gesagt noch nicht glaube). Wie viele Autos müsste man denn pro Jahr umschlagen, dass sich die Sache (mit den neu gewonnenen Versicherungskunden) unterm Strich wirklich lohnt? 100.000? 500.000? Woher will man so viele „Top-Gebrauchtwagen“ nehmen? Jeder, der im Autohandel-Management tätig ist weiß, was für eine Logistik und welches Investitionsvolumen hierfür benötigt wird. Aber selbst wenn die Schreibtischtäter diesen Irrsinn durchziehen sollten. Nicht jeder will einen Versicherungsvertrag mit der HUK. Schon gar nicht, wenn er die HUK kennt, bzw. weiß, dass er im Schadensfall im Regen steht, indem er selbst in Anspruch genommen wird, nur weil seine HUK den Schadensersatz mal wieder nicht – nach Recht und Gesetz – ausgleichen will. Darüber hinaus werden sich die Versicherungsvertreter anderer Gesellschaften schon zu wehren wissen? Im Grunde müssen sie ja nur auf Captain HUK verweisen und der potentielle Versicherungsvertrag mit der HUK hat sich erledigt.

    In Analogie zur HUKschen „Geschäftsidee“ müsste dann eigentlich jeder Kfz-Sachverständige selbst ein paar Kfz-Betriebe betreiben, damit er an mehr Gutachtenaufträge kommt? Dieser simple Vergleich zeigt den Wahnwitz, der hinter dieser Idee steckt.

    Für Versicherer ist auch das Schadensmanagement „plausibel“. Damit ist es aber noch lange nicht rechtens, wie man bei CH fast täglich nachlesen kann.

  9. Waldemar sagt:

    Moment mal, ich versetze mich in die Sichtweise der HUK, dass bedeutet ja nicht das Partei ergreife. Was das Thema Banken verkaufen Autos betrifft, das ist doch schon Realität! Die Sparkassen haben eine
    Unternehmensstochter welche nicht nur Leasingrücäufer an Privatpersonen verkauft sondern auch Bankfahrzeuge. Und es geht noch besser: diese Tochtergesellschaft kauft Fahrzeuve ein, um diese mit Krediten kombiniert an Privatkunden bundesweit zu verkaufen. Das Problem für viele Autohändlern sind so
    Buden wie „Wir kaufen Dein Auto etc.“ Die kaufen nicht nur den Markenhändler seine GW vorneweg weg sondern vermitteln Neufahrzeuge mit riesigen Nachlässen und die entsprechenden Versicherungsprodukte oben drauf.

  10. Glöckchen sagt:

    Frage:Warum verkauft BMW keine Versicherungen?
    Antwort:Weil sie NOCH zu gute Geschäfte mit dem Verkauf von PKW´S machen!
    Frage: Warum will die HUK Autos verkaufen?
    Antwort:Weil sie KEINE guten Geschäfte mit dem Verkauf von Versicherungen macht!

  11. Karle sagt:

    @Waldemar

    „Moment mal, ich versetze mich in die Sichtweise der HUK, dass bedeutet ja nicht das Partei ergreife.“

    Genau. Und weil Sie so unbedarft sind, wissen Sie auch sehr genau, mit wem oder was die HUK in Sachen Autohandel künftig „kooperiert“.

    Waldemar vom 25.07.2016 um 12:56

    „Man bedient sich dort eines Partner, der bereits seit Jahrzehnten Erfahrungen zu dem Thema hat.“

    Noch einmal zum Thema Bank:

    Ich kenne keine Bank, die aktiv einen Autohandel betreibt. Im Gegenteil. Die meisten Banken wollen schon lange nichts mehr von der klassischen Autofinanzierung wissen. Die Verwaltung der Sicherheit ist denen doch viel zu stressig. Die finanzieren höchstens Autos über einen erhöhten Kreditrahmen bei guten Kunden – ohne Hinterlegung des Kfz-Briefes. Nicht umsonst sind die Kreditbanken der Autohersteller in den 80ern und 90ern wie Pilze aus dem Boden geschossen. Durch die Unlust der Hausbanken wurden die Hersteller quasie dazu gezwungen, nachdem ein Großteil der Fahrzeuge nur durch Leasing/Fianzierung in den Markt gebracht werden kann. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Den meisten Banken geht es immer noch so gut, die müssen nicht in betriebsfremde Branchen investieren. Das Gleiche gilt übrigens auch für den Großteil der Versicherer.

    Ansonsten sehe ich die Ankündigung der HUK genauso wie Glöckchen. Der HUK steht das Wasser im Versicherungsgeschäft bis zum Hals, nachdem die nun in fremden Gewässern fischen wollen. In Anbetracht der Prognosen zu rückläufigen Zahlen in der Autoversicherung hat man eben ein echtes Problem, wenn man das bisherige Hauptengagement in die Autoversicherung gesteckt hat? Alles hat eben seinen Preis – auch wenn man unbedingt der größte Autoversicherer sein will.

  12. Waldemar sagt:

    Sorry, wenn ich Sie korrigieren muss.

    Nehmen Sie doch einmal den Einstieg der Bank11 2011 in den Kfz Markt, weiterhin 2014 die Targobank.
    Warum hat Letztere das wohl gemacht? Ganz einfach um Neukunden zu bekommen, die dann mit Girokonten etc. versorgt werden. Das haben die 2013 völlig klar auf einer Fachtagung präsentiert. Woher sollen denn sonst neue Kundenkontakte kommen? Das Filialgeschäft bringt kein Geld, wissen Sie womit die meisten Kreditbanken Ihr Geld verdienen ? Mit Restschuldversicherungen!

    Und was die Herstellerbanken betrifft, warum haben denn einige Probleme? Weil diese im Gegensatz zum Beispiel zu der VW Bank nicht schon früh begonnen haben auch Girokonten und andere Finanzdienstleistungen anzubieten, um sich damit die Refinanzierung zu sichern.

    Und natürlich verkauft bzw. vermittelt BMW Versicherungen, viele Autohändler verdienen das wesentliche Geld nicht an den Verkauf der Fahrzeuge sondern an der Vermittlung diverser Dienstleistungen.

    Die HUK macht aus Ihrer Sicht das einzig Richtige, neue Geschäftsfelder zu erschliessen, die zwar nicht direkt zum klassischen Geschäft gehören aber artverwandt sind.

    Und was der Handel mit Autos betrifft, wie gesagt die Auto Expo ist eine 100% Tochter der Sparkassenwelt und betreibt dieses Geschäft seit 15 Jahren.

  13. Iven Hanske sagt:

    #Karle „größte Autoversicherer“, da stellt sich die Frage nach der Definition von Größe. Ich kann mich noch an einen Markt ohne HUK-Größe erinnern, dort waren zwar die Versicherungen im Verhältnis zum Risiko teurer aber es waren ebene halt Versicherungen die seriös Beiträge kassiert und Schäden reguliert haben. Wenn die HUK Ihre Bilanz fälscht und Billigpreise rechtswidrig in Mischung mit anderen Versicherungsfeldern konstruiert, so ist jedem Ökonom die angestrebte Kurzreise (zu Gunsten der Vorstandstaschen) ersichtlich. Das wird der Markt spätestens nach der nächsten Kartellamt Strafe und Steuernachforderung klären und die Vorstände werden wie bei der Sachsen LB auf der Anklagebank sitzen. Die Zeitfrage ist jedoch beachtlich, da Gekaufte ( z.B. BGH Richter W. oder AG Halle Richterin E. oder Herr F. vom BVSK oder Richter F. aus Saarbrücken…….) an diesem Spiel mit verdienen wollen und somit für Verzögerungen, die vielleicht bis zum natürlichen Tode dauert, sorgen.
    Auch haben die ehemaligen HUK gelockten Verbraucher ein lernfähiges Gehirn mit Gedächtnis, so das die HUK Billigpreispolitik diese enttäuschten Verbraucher nicht mehr beeindruckt. Für mich bleibt hier abschließend die Frage wieviel Lüge darf ungestraft die HUK im Wettbewerb verbreiten, an welchen Wettbewerben darf die HUK alles teilnehmen und wie ist mit betrügenden Lobbyisten zu verfahren um unsere Rechtstaatlichkeit zu schützen.

  14. Karle sagt:

    @ Waldemar

    Bank11, Targo Bank, sind das DIE Banken?

    Nur weil einige wenige das (vielleicht) irgendwie machen, heißt das noch lange nicht, dass dies der richtige Weg ist. Die pfeiffen vielleicht auch aus dem letzten Loch und versuchen den einen oder anderen Kunden der Konkurrenz auf diesem Wege abzujagen? Oder sie vermarkten die Fahrzeuge aus dem eigenen Finanzierungs-/Leasing-Bestand.

    Herstellerbanken haben Probleme? Ist mir nicht bekannt. Da haben Sie offensichtlich einen Informationsvorsprung?

    Natürlich VERMITTELT der Kfz-Handel Kfz-Versicherungen, wie diverse andere Produkte auch. ER VERKAUFT aber keine. Der Unterschied zwischen Vermittlung und Verkauf ist Ihnen doch sicherlich bekannt?

    Die HUK macht zwar viel, schießt sich dabei aber meist selbst ins Knie s.o..

    „Und was der Handel mit Autos betrifft, wie gesagt die Auto Expo ist eine 100% Tochter der Sparkassenwelt und betreibt dieses Geschäft seit 15 Jahren.“

    So wie ich das verstehe, ist autoexpo eine Tochter der Deutschen Leasing. Inkassoberechtigt ist die Sparkasse Gießen und nicht die „Sparkassenwelt“.

    Zitat:

    „Die AutoExpo Deutsche Auto-Markt GmbH, eine 100 Prozent Tochter der Deutschen Leasing, ist spezialisiert auf den Verkauf von Leasing-Rückläufern: Fahrzeuge die nach Ablauf des Leasingvertrages vermarktet werden.“

    und

    „…die Bezahlung der gekauften Fahrzeuge ist nur per Überweisung auf das in der Rechnung benannte Konto bei der Sparkasse Gießen möglich.“

    Autoexpo ist ein Laden mit 2.800 Fahrzeugen. Nach deren Angaben handelt es sich hierbei um Leasingrückläufer von Firmenkunden-Flotten. Das können eigentlich nur selbst verleaste Rückläufer sein, da der Kfz-Vertragshandel verleaste Fahrzeuge in der Regel selbst vermarktet. Die brauchen nämlich keine autoexpo. Und mit 2.800 Lagerfahrzeugen (sofern die Zahl überhaupt stimmen sollte) lässt sich wohl kein Blumentopf im Folgegeschäft gewinnen s.o.. Möglicherweise ist die Zahl noch durch Fahrzeuge im Vorlauf geschönt. So eine Menge liefe für die HUK bestenfalls unter „Pilotprojekt“.

    Aber so ist es halt mit der HUK. Die „Experten“ der HUK wissen eben immer alles besser. Die würden bestimmt auch eigene Atomkraftwerke bauen, wenn sich dadurch das Versicherungsgeschäft etwas ankurbeln liese – auch wenn der Atomausstieg schon lange besiegelt ist. Bob der Baumeister oder so. Mit Ihren „Argumenten“ können Sie vielleicht die „Experten“ im Vorstand einnebeln. Wir haben es hier jedoch nicht so mit dem Nebel.

  15. Thomsen sagt:

    @ I Hanske:
    > Die Zeitfrage ist jedoch beachtlich, da Gekaufte ( z.B. BGH Richter W. oder AG Halle Richterin E.
    > oder Herr F. vom BVSK oder Richter F. aus Saarbrücken…….) an diesem Spiel mit verdienen
    > wollen und somit für Verzögerungen, die vielleicht bis zum natürlichen Tode dauert, sorgen.
    Ich bin mir sicher, dass Sie diese „Käufe“ belegen können und schreiben dies nicht „ins Blaue hinein“. Von Argumentation kann sonst keine Rede sein.

    Im übrigen war ich schon mehrfach Anspruchsteller gegen die HUK, alles funktionierte bestens. Ich war schon mehrfach Versicherungsnehmer – ich bin bei der HUK versichert, alles funktionierte bestens und auch die Inanspruchnahme der Kasko (ohne Werkstattbindung) verlief problemlos.
    Wo liegt also das Problem?
    L T

  16. Hilgerdan sagt:

    Thomsen says:
    26. Juli 2016 at 14:53
    „Wo liegt also das Problem?
    L T“

    Hi Thomsen,
    entweder Du lügst, dass sich die Balken biegen, oder Du hast zu geringe Schadenersatzforderungen gestellt, was ich eher glaube. Damit ist die HUK sozusagen „Deine HUK“ und Du bist ihr Idealer Geschädigter im wahrsten Sinne des Wortes. Gelle!

  17. Waldemar sagt:

    Und wem gehört die Deutsche Leasing ??? Die Sparkasse Giessen ist nur ein Teil der Sparkassen Welt und wickelt die Zahlung ab, warum ? Weil der Sitz der Firma Autoexpo zufällig in Giessen ist.

    Und der Kfz Handel vermarktet die geleasten Fahrzeuge selber? Klar, diese von z.B. VW Financial Services entweder aufs Auge oder geschenkt bekommen haben, die machen im Jahr rund 100.000 Fahrzeuge Tendenz steigend.

    Es reicht für eine Versicherung eben nicht mehr aus, in ihren Kernbereichen zu bleiben. Unternehmen wie HP oder IBM haben sich auch sehr verändert, weil sie es einfach mussten.

  18. Olli sagt:

    @LT
    Es gibt kein Problem, sondern nur eine bemerkenswerte Situation mit der sich keiner einverstanden erklären muss. Passen Sie nur gut auf, dass SIE mit ihren durchweg positiven HUK-Coburg Erfahrungen nicht zum Schilderputzen abkommandiert und dafür dann noch honoriert werden. Sie sind ja, was Verkehrsunfalle angeht, ein richtiger Glückspilz. Da kann man fast neidisch werden.
    Olli

  19. Karle sagt:

    @Hilgerdan

    Der Thomsen hat wohl eines vergesen zu erwähnen? Er ist Mitarbeiter bei der HUK und bestimmt ein Geistes-Kumpel vom Gebrauchtwagenhandel-Trommler Waldemar? Denn Kommentare wie diese kommen immer aus der gleichen (versicherungsgesteuerten) Ecke.

    @Waldemar

    „Es reicht für eine Versicherung eben nicht mehr aus, in ihren Kernbereichen zu bleiben.“

    Das ist vielleicht die Meinung der HUK und mag für die HUK auch zutreffen. Billigprämien und ein rechtswidriges Schadensmanagement haben natürlich ihre wirtschaftlichen Grenzen und hinterlassen deutliche Spuren. Der Lack ist eben ab. Sofern im Kerngeschäft dann nichts mehr rüberkommt, versucht man die Pleite eben auf andere Art aufhalten? Mit Geschäftszweigen, von denen man keine Ahnung hat, fährt man den Karren zwangsläufig noch schneller an die Wand. Für ordentlich wirtschaftende Kaufleute reicht das Kerngeschäft hingegen vollkommen aus.

    Die HUK weiß ja bis heute nicht einmal, wie man ein langfristig ausgerichtetes Versicherungsgeschäft erfolgreich betreibt. Da kann man gespannt sein, wie sich der geplante Gebrauchtwagenhandel – made by Laienspieltruppe – entwickelt? Vorausgesetzt, die BaFin macht überhaupt mit?

    Bestes Beispiel für betriebsfremdes Unvermögen sind auch die sog. „Partnerwerkstätten“. Da gibt es Betriebe, die die Versicherer vor ihrer „Partnerschaft“ jahrzehntelang so richtig über den Tisch gezogen haben. Und die HUK glaubt wohl ernsthaft, dass die durch den Partnervertrag geläutert sind? Diese Wunschvorstellung unterscheidet sich deutlich von der Realität. Die HUKianer haben weder ihr eigenes noch das Unfallgeschäft der „Partner“ richtig im Griff und brechen nun zu neuen unbekannten Ufern auf? Die einen nennen das Mut, die anderen nennen so etwas „grenzenlose Selbstüberschätzung“.

    Ein Positves für die Schadensabwicklung hätte allerdings eine HUK als Gebrauchtwagenhändler. Die HUK könnte sich bei der Wertminderung nicht mehr herausreden, da sie dann selbst bei angebotenen Fahrzeugen zwischen unfallfreien und reparierten Unfallschäden differenzieren und erhebliche Preisunterschiede ausweisen muss. Ansonsten wird die Gurke zwangsläufig zur Standuhr.

    @Olli

    Der steht doch schon auf der Gehaltsliste der HUK. Bei so viel Gammel auf dem Schild ist es mit ein wenig putzen wohl auch nicht getan? Möglicherweise hilft eine Komplettrestauration. Das Ganze macht aber nur Sinn, indem man zuvor den Stall gründlich ausmistet.

  20. Waldemar sagt:

    Offensichtlich ist eine Diskussion zu diesem Thema nicht möglich. Ich bin weder Mitarbeiter noch Fanboy der HUK. Ich versuche rein sachlich die Thematik aus meiner Sicht wiederzugeben, ob die Versicherung HUK, Allianz oder Blau-Grüner Enzian heisst oder sogar ist, spielt doch eigentlich keine Rolle.

    Es ist auch nicht vergleichbar mit den Sünden einer DEKRA der Vergangenheit, die mit DEKRATEL meinten in den Mobilfunkmarkt einzusteigen oder mit ihrer GW-Börse.

    Wenig bekannt ist wohl im Markt, das so ein ähnliches Projekt vor vielen Jahren zwischen einer Restwertbörse und einer anderen Versicherung bestand, aber weil erstere nun wirklich keine Ahnung von Fahrzeugen haben und auch andere Voraussetzungen nicht da waren, ad acta gelegt wurde.

    Aber wir alle werden sehen, was aus dem Thema wird. Wenn es scheitert, werden alle wieder sagen können „Ich habe es vorher gesagt“, wenn es nicht schief läuft kommen die anderen auf den Plan. Ich bin gespannt.

  21. Iven Hanske sagt:

    #Thomsen
    Selbst die Helden der Arbeit werden nicht belobigt wenn die getätigten Lügen rauskommen, frag mal deine Kollegen oder besser Ex-Kollegen. Hier auf CH oder auf
    http://www.gutefrage.net/frage/wer-hat-erfahrung-mit-der-huk-coburg-autoversicherung-bezueglich-Schadensregulierung
    oder auf
    http://www.sofort-vor-ort.de/1/U-List-01-06-2015.htm
    gibt es genug Beispiele für diesen HUK Schrott der der Gesellschaft so viel Geld kostet und u.a. unsere Richter unnötig zusätzlich belastet. Also über Dein HUK Lobeslied kann ich nicht lachen, auch wenn es ein Witz sein sollte.

  22. Thomsen sagt:

    Es ist wirklich traurig, wenn man liest, was nach meinem Posting geschrieben wurde.

    Ohne weitere Kenntnis meiner Person wird unterschwellig angedeutet, dass man ein Lügner sein könne und dann eher geglaubt/unterstellt, dass man zu geringe Schadenersatzforderungen gestellt hätte.
    Weiterhin wird unterstellt, ich sei Mitarbeiter der HUK oder sonstwie ein Versicherungsfreund.
    Vom sofortigen Duzen mal ganz abgesehen, werden 7 Jahre alte Threads verlinkt, Kollegen erfunden, auf eigene und interessenabhängige Urteilssammlungen verwiesen, welche durch Passwort geschützt sind.

    Alles in allem..
    Meinen aufrichtigen Respekt vor soviel Fehlleistung

    L T

  23. Hilgerdan sagt:

    @Thomsen says:
    8. August 2016 at 16:47

    „Vom sofortigen Duzen mal ganz abgesehen, werden …………“

    Hi Thomsen,
    in Blogs wir geduzt, wer sich da in seiner Person gekränkt fühlt, postet besser nicht oder sagt das seiner Mutti.

  24. virus sagt:

    Auf die Frage, was die HUK Coburg tatsächlich mit dem Einstieg in den Autohandel letztendlich beabsichtigt, ist mir der Gedanke gekommen, dass die HUK anstatt Schadensersatz in Geld zu leisten, in absehbarer Zeit verunfallte Fahrzeuge „aufkauft“ und dem Kasko/Haftpflicht-Geschädigten ein „gleichwertiges“ – bereits zuvor aufgekauftes und in einer HUK-Vertrauenswerkstatt bzw. im Ausland wieder hergerichtetes – Auto vor die Tür stellen wird.

  25. Willi Wacker sagt:

    @ virus

    Dann stellt sich aber die weitere Frage, muss der Geschädigte sich von der HUK-Coburg ein derartiges (Unfall-) Auto andrehen lassen? Die Antwort gibt § 249 BGB.

  26. virus sagt:

    Ich vergaß, natürlich gibt es bei der HUK dann nur Gebrauchte mit Blackbox.

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