Fairplay der Allianz – für das Unfallopfer doch nur ein weiteres Schadensteuerungsmodell?

Allianz-Chef Michael Wagner äußert sich zur Schadensteuerung durch den Versicherer:

Quelle: http://www.autohaus.de/nachrichten/707671/ah_artikel

„Fairplay ist das diametrale Gegenteil von Schadensteuerung“
In einer Blitzumfrage, die AUTOHAUS Online vergangene Woche zum Thema Schadensteuerung durchführte, gaben die Leser ein klares Votum gegen die Schadensteuerung via Partner-Werkstätten-Netz ab: 77 Prozent aller Befragten fanden die Entwicklung schlecht.

Der Versicherer Allianz und dessen Vertriebspartner aus der Automobilindustrie – allesamt vom Umfrage-Ergebnis nicht überrascht – machten in dieser Woche gegenüber unserer Redaktion daraufhin aufmerksam, dass die Schadenmanagement-Konzepte der beiden in der Umfrage namentlich genannten Assekuranzen Allianz und Huk-Coburg dem berühmten Vergleich von Äpfel und Birnen in nichts nachstünden.

Mit Allianz-Schadenchef Michael Wagner ergab sich nachfolgend wiedergegebenes Gespräch, in dem der „geistige Vater“ des Allianz Fairplay-Konzeptes auch zum Ausdruck bringt, wie er das Umfrageergebnis sieht:

M. Wagner: Zunächst einmal möchten wir von unserer Seite her eines klarstellen: Bei dem Fairplay-Konzept der Allianz handelt es sich nicht um ein Schadensteuerungsmodell, wie es einige unserer Mitbewerber betreiben, sondern um ein Konzept zur qualifizierten, effizienteren Schadenabwicklung, also das diametrale Gegenteil dessen, was viele unserer Wettbewerber heute betreiben und letztlich auch Ihre Leser bemängelt und in der Mehrheit abgelehnt hatten.

AH: Wo liegt da für Sie der exakte Unterschied?

Bei der Schadensteuerung wird der Kunde durch den Versicherer in ein Partner-Werkstatt-Netz gesteuert. Der Autobesitzer kann also nicht in die Werkstatt seiner Wahl gehen. Zwischen dem Versicherer und der Werkstatt besteht in der Regel ein vertragliches Verhältnis, das auch die Kosten regelt.

Und bei Fairplay?

Fairplay schränkt den Autobesitzer in keiner Weise bei der Wahl der Werkstatt ein. Dem Kunden steht es weiterhin frei, seine Wunschwerkstatt mit der Reparatur zu beauftragen. Entscheidet er sich für eine Fairplay-Werkstatt, bearbeitet diese den Schadenfall nach den gemeinsamen Fairplay Regeln, die für alle Beteiligten klare Vorteile bringt.

Können Sie das bitte etwas genauer erläutern?

Fairplay steht ja für eine schnelle, unkomplizierte Abwicklung von Unfallschäden zwischen dem Fairplay-Partner und der Allianz durch einen standardisierten Ablauf. Die vom Kunden beauftragte Werkstatt erhält in der Regel innerhalb von zwei Stunden die Reparaturfreigabe und somit grünes Licht für den Reparaturbeginn. Fahrzeugbesichtigungen sind nur noch im Ausnahmefall erforderlich. Bei der Abrechnung gibt es aufgrund der gemeinsamen Fairplay-Regeln auch weniger Rückfragen. Fairplay erhöht also die Kundenbindung und senkt die Verwaltungskosten. Der Kunde erhält schnell und unkompliziert ein in einer Fachwerkstatt mit Originalersatzteilen nach Herstellervorgaben ordnungsgemäß und hochwertig repariertes Fahrzeug zurück.

„Stundenverrechnungssätze nicht reduziert“
Und was ist mit den Stundenverrechnungssätzen?

Die Regeln der Reparatur orientieren sich bei Fairplay nach den Herstellervorgaben. Die Stundenverrechnungssätze legt jede Werkstatt nach dem marktgerechten, ortsgegebenen Niveau selbst fest. Nochmals: Eine Reduzierung der Stundenverrechnungssätze bei den Fairplay-Partnern ist ausdrücklich kein Ziel im Fairplay- Konzept.

Zurück zur Umfrage. Dann hat Sie also das Ergebnis der Umfrage nicht überrascht?

Nein, überhaupt nicht. Ich kann die Vorbehalte der befragten Autohäuser auch gut verstehen. Dies war ja auch ein Grund, dass wir mit Fairplay ein Konzept entwickelt haben, das aus unserer Sicht für die Autohäuser und natürlich auch für die Autobesitzer eine fairere und sinnvollere Alternative zu einem Schadensteuerungsmodell darstellt.

Erstmal ist zu klären, wie wird im Lexikon diametral definiert

diametral [griechisch, zu diámetros »Durchmesser«],  allgemein: gegenüberliegend, entgegengesetzt – abgeleitet von diametrisch = dem Durchmesser entsprechend. Der Begriff  Diametral vermittelt die Vorstellung von zwei nicht zu vereinbaren Punkten auf einer Kreisbahn, somit absolut gegensätzlich und derart weit voneinander entfernt, dass die beiden Aspekte, die sich diametral entgegenstehen unmöglich miteinander vereinbar sind.

Fairplay – der neue Weg zur Unfall-Schadenregulierung ist also nach Meinung von Herrn Wagner  z.B. mit dem Schadenmanagement der HUK-Coburg – Lenkung des Versicherten und Geschädigten in Vertrauenswerkstätten der HUK-Coburg Versicherung, nicht zu vergleichen.

Dem Unterzeichner liegen das Regelwerk zur Teilnahmevereinbarung, die Vorgaben der Schadenfeststellung und die Vereinbarungen zur Schadenabwicklung, Stand 04/2008 vor.

regelwerk_teilnahmevereinbarung_1

allianz-fairplay-konzept-allianz-controlexpert_

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Nach Studium der Vereinbarungen, Anweisungen und der Handhabung der Abwicklung der Unfallschäden bleibt die Erkenntnis – die Dokumentation des Schadens und die Festlegung der Schadenersatzansprüche soll  auch bei den Allianz Versicherungen durch den Unfallgegner,  mit Hilfe des Vertragspartners  – Reparaturbetrieb des Unfallopfers – unter Kontrolle und Vorgabe der Firma controlexpert erfolgen. Die Fa. Control€xpert wickelt künftig die Schäden im Rahmen des Fairplay-Konzeptes ab, obwohl in Fachkreisen als auch bei Geschädigten bestens bekannt ist, dass die Fa. Control-Expert im Auftrag vieler Versicherer korrekte Schadensforderungen entgegen der geltenden Gesetzeslage und unter Missachtung der aktuellen Rechtsprechung herunterkürzt.

Wenn Herr Wagner nun von Äpfel und Birnen spricht, welche nicht miteinander verglichen werden könnten – so ist doch beides Obst – ergo – ob nun Schadenmanagement mit  Vertrauenswerkstätten sowie vertraglich gebundener DEKRA-Gutachter  oder „Fairplay – incl. Control Expert – die neue Unfallschadenregulierung“  – beides führt zu Nachteilen bei  Versicherten bzw. Unfallopfern sowie zu ungesunden Abhängigkeiten der Reparaturbetriebe gegenüber den Versicherern.

Einzig diametral entgegen steht somit auf der einen  Seite die  Schadensteuerung z.B. der HUK-Coburg in direkter Nachbarschaft der  Fairplay-Unfallregulierung der Allianz, meilenweit entfernt seitens der Anspruchstellung des Unfallgeschädigten durch Beweissicherung auf Grundlage des erstellten Gutachtens vom eigens beauftragten Sachverständigen,  incl. der Durchsetzung  aller Schadensersatzpositionen  unter Zuhilfenahme eines versierten Verkehrsrechtsanwaltes.

Für heute soll es das gewesen sein.

Euer  Virus

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34 Kommentare zu Fairplay der Allianz – für das Unfallopfer doch nur ein weiteres Schadensteuerungsmodell?

  1. Andreas sagt:

    Ein Schadenmanagement-System ist nur dann sinnvoll, wenn es dem beteiligten Versicherer ein Einsparpotential von mindestens 10%, eher 15%, einbringt. Nehmen wir einmal an, dass in den Gesamtschadenaufwendungen etwa 3% Anwaltskosten und Kosten für freie SV enthalten sind, dann muss das System der Allianz nochmal mindestens 7% bringen und die werden dann aus dem Restwert, dem Wiederbeschaffungswert, den Mietwagenkosten oder den Reparaturkosten gezogen.

    Allesamt schlecht für die Werkstatt. Hinzu kommt das Haftungsrisiko bei rechtlicher Falschberatung… Denkt mal drüber nach…

    Grüße

    Andreas

  2. Fred sagt:

    @virus
    @Andreas

    In Fachkreisen hat sich der Name controlexpert einen berüchtigten Ruf erworben. controlexpert ist dort bekannt für das auftragsgemäße Zusammenstreichen von sachlich und schadensersatzrechtlich korrekten Kostenvoranschlägen und Gutachten. Entscheidend hierbei ist, daß die Kürzungen im Auftrag von Versicherungen vorgenommen wurden/werden und Versicherungen dafür bezahl(t)en.

    Bei Fairplay dürfte der Auftraggeber für controlexpert sicherlich nicht die Werkstatt und sicherlich auch nicht der Geschädigte sein. Dann bleibt wohl nur die Versicherung übrig, und die dürfte nach bisherigen Erfahrungen mit dem Schadensmanagement wohl kaum nach Fairnessgesichtspunkten, anstelle von Gewinnmaximierung, Schadensregulierungen vornehmen wollen.

    FAIRNESS ist in Wikipedia beschrieben als:

    „Fairness geht als Begriff auf das englische Wort „fair“ („anständig“, „ordentlich“) zurück. Fairness drückt eine (nicht gesetzlich geregelte) Vorstellung individueller Gerechtigkeit aus. Fairness lässt sich im Deutschen mit akzeptierter Gerechtigkeit und Angemessenheit gleichsetzen.“

    FAIRPLAY in Verbindung mit controlexpert kann ich nicht ansatzweise mit dieser Definition in Einklang bringen. Vielmehr entsteht da so ein fader Beigeschmack wie

    F A I R A R S C H U N G!!!

  3. Nachdenker sagt:

    Die Kosten für Sachverständige (alle, auch von der Versicherung,DEKRA, SSH und Konsorten) betragen laut GDV 4%.
    Sonstiges, darunter fallen Rechtsanwälte, betragen 2%.

    58% entfallen auf Reparaturkosten/Totalschäden

    28% auf Personenschäden

    der Rest Mietwagen/Nutzungsausfall

    Wo, bitte, wird das Sparpotenzial herkommen, wenn nicht aus diesen Sparten?

    Diese Sparten lassen sich natürlich umso leichter schröpfen, wenn die ersteren „eliminiert“ sind.

    Dann ist nämlich niemand mehr da, der die Werkstätten mit ihren Kunden gegen die Anmaßungen einer Versicherungswirtschaft verteidigt.

    Es ist schon verwunderlich, dass die Menschheit immer wieder auf die Schönreden und Mogelpackungen einiger weniger hereinfällt.

    Bin gespannt, wann das erste große Schimpfen losgeht.

  4. Willi Wacker sagt:

    Hallo Leute,
    von Fairplay (sprich: gerechtes Spiel) kann bei dem Allianz-Modell keine Rede sein, wenn die Schadensdokumentation und die Festlegung der Schadensersatzansprüche unter Kontrolle und Vorgabe der Controlexpert erfolgen soll. Soll die Fa. Controlexpert die Rolle des Sachverständigen einnehmen? Der Geschädigte ist doch als Herr des Restitutionsanspruches (vergl. hierzu die herrschende Rechtsprechung des BGH) als derjenige berechtigt, einen qualifizierten Gutachter seiner Wahl zur Schadensdokumentation und zur Feststellung der voraussichtlichen Schadenshöhe sowie des Reparaturweges einzuschalten. Wenn in das Recht des Geschädigten eingegriffen wird, ist dies kein Fairplay, sondern einseitige Benachteiligung des Geschädigten. Warum also dieses Modell?-Einziger Sinn ist die Gewinnmaximierung der Allianz. Der Druck der Mitbewerber wächst auch auf die Allianz, wo kann also noch eingespart werden?- Richtig: Bei den Geschädigten, den Anwälten, den Sachverständigen, den Werkstätten und den Mietwagenfirmen. Bei den eigenen Vorständen?-NEIN!
    Fazit: Das Fairplay-Konzept mit Einschaltung der Fa. Controlexpert kann nur Benachteiligung der Geschädigten bedeuten. Es handelt sich mithin um eine Mogelpackung.

    Es handelt sich um ein Schadensminimierungsmodell.
    Sei es das Schadenssteuerungsmodell der HUK-Coburg oder sei es das Schadensminimierungsmodell der Allianz, beide Modelle haben nur die Gewinnmaximierung im Auge.

    Schon der Begriff „Fairplay“ kann für das Allianz-Modell nicht als Namenspate gelten. Ein Fairplay setzt gleichberechtigte Spieler voraus die miteinander mit vorher vorgegebenen Regeln miteinander spielen. Hier gibt der eine Partner, nämlich der Schädiger und dessen Haftpflichtversicherer die Spielregeln vor und der andere Partner soll nach diesen Regeln spielen. Darüber hinaus setzt Fairplay ein gewolltes Zusammenspiel der Spielparteien voraus. Im Schadensersatzrecht ist es ganz anders. Hier entsteht durch den Unfall ein gesetzliches Schuldverhältnis, kraft dessen der Geschädigte von dem Schädiger (und dessen Haftpflichtversicherer) die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes gem. § 249 BGB fordern kann. Der Schädiger und dessen Haftpflichtversicherung hat gar nichts zu fordern, diese hat den Schadensersatz zu leisten. Fairplay kann schon daher aus dogmatischen Gründen gar nicht auf ein deliktisches Anspruchsverhältnis angewandt werden.
    Daher: Hände weg von Mogelpackungen.
    Willi Wacker

  5. WESOR sagt:

    Fairplay= Der SV der Verursacherpartei bestimmt Reparaturweg, Instandsetzung vor erneuern, Schadenhöhe, Wertminderung, Wiederbeschaffungs- und Restwert.

    Für wie blöd werden eigentlich Geschädigte von der Allianz gehalten?

    Zudem kann plötzlich bei 80 % eine Kostenzusage innerhalb von Stunden erfolgen bei Fairplay. Wenn ein freier SV und Anwalt für den Geschädigten tätig wird muss monatelang geprüft werden. 3 Monate sind keine Seltenheit.
    Dieses Fairplay legt die Verzögerungs- und Nötigungstaktik so richtig offen. Wenn am Schaden von der Versicherung profitiert wird, geht alles plötzlich ganz schnell. Will der Geschädigte seine berechtigten Ansprüche durchsetzen wird mit der Hinhalte- und Ratentechnik schikaniert!

  6. Nachdenker sagt:

    Das Problem ist das Alte. Geschädigte sind unaufgeklärt, werden schnellstmöglich überfahren und in die „richtigen“ Bahnen gelenkt. Schafft man es dann noch die meist erste Anlaufstelle des Geschädigten (Werkstatt/Autohaus) mit vorgetäuschten „Leckerlis“ an die Angel zu bekommen, sieht es düster aus.
    In der Hoffnung in einem von Versichererseite angezettelten Verdrängungs- und Vernichtungswettlauf doch noch irgend wie weiter zu kommen sind leider all zu viele bereit, sich diesen Verlockungen hinzugeben. Die Versicherer wissen ganz genau, auf was es ankommt. Locken mit dem schnellen Geld. Der Kunde mit seinen Rechten ist da schnell außen vor.

    Daher hilft nur eine breite Front der Aufklärung und der übergreifenden Zusammenarbeit. Anfänge sind gemacht. Sie müssen nur noch mehr genutzt werden.

  7. WESOR sagt:

    Fairplay = faerblöden

    Entschuldigung, ich mußte es loswerden

  8. Chr. Zimper sagt:

    Hat schon mal jemand darüber nachgedacht, was ist wenn es zum Rechtsstreit kommt, einmal zur Klärung des Unfallherganges oder weil man doch gemerkt hat, dass nicht alle Ansprüche reguliert wurden. Was macht dann der Anspruchsteller ohne Gutachten und ohne Lichtbilder?

    Alles in Händen beim Gegner.

  9. Feuerzauber sagt:

    WESOR Mittwoch, 23.07.2008 um 16:14

    „Für wie blöd werden eigentlich Geschädigte von der Allianz gehalten?“

    Ja doch wohl für hochgradig blöd, denn ansonsten würde man doch wohl eine solche Märchengeschichte mit dem Begriff „Fair Play“ erst garnicht in Umlauf bringen.

    Wir werden geeignete Fälle sammeln und TV-Magazinen zugänglich machen, ohne dass die Allianz-Versicherung davon etwas merken wird und dann wollen wir doch einmal sehen, was tatsächlich hinter den vollmundigen Versprechungen steckt.

    Schadenregulierungsverzögerung scheint bei dieser Versicherung offensichtlich System zu haben und das war schon vor 20 Jahren so. Da wurden die Schadensfälle, die anwaltlich vertreten wurden auf einen gesonderten Stapel gelegt, der mit dem Faktor Regulierungsverzögerung bedacht wurde, so jedenfalls ehemalige Mitarbeiter dieser Versicherung. Freie Sachverständige, die sich nicht konform verhielten und an dieser Schadenregulierungspraxis Kritik zu üben wagten, wurden bei Wekstätten und Rechtsanwälten mit der Bemerkung verunglimpft, dass es ja leider durch die Gutachten dieser Sachverständigen unnötigerweise immer wieder zu Regulierungsverzögerungen kommen würde. Mit den für alle sichtbaren Gutachten dieser Sachverständigen unter dem Arm lief man dann durch die regional ansässigen Kfz-Betriebe und ließ scheinbar so ganz beiläufig erwähnen, dass man nun auch noch diese Gutachten überprüfen müsse. Hinterhältiger und unseriöser geht es eigentlich nicht mehr. Dass aber Chefsachverständige dieser Versicherung sich durch die Absegnung von niedrigen Restwertangeboten bei Abschleppdiensten eine goldenene Nase in eigener Sache verdient haben, ist wohl nicht beurteilungsrelevant.

  10. Sachverständigenbüro Rasche sagt:

    Nachdenker Mittwoch, 23.07.2008 um 16:46
    „Das Problem ist das Alte. Geschädigte sind unaufgeklärt, werden schnellstmöglich überfahren und in die “richtigen” Bahnen gelenkt.“

    Das ist der Punkt ! Der Autofahrer/ Kunde / Mandant muß schon v o r Eintritt eines Schadens umfassend so aufgeklärt sein, dass er im Schadensfall genau weiß, wie er sich im eigenen Interesse verhalten muß, um nicht den Heilsbringern auf den Leim zu gehen, beispielsweise unter dem Motto: „Unser gemeinsamer Kunde.“

    Man muß einfach nüchtern erkennen:

    1. Wer zahlen muß, will die Schadenersatzansprüche gering halten, was übrigens legitim ist.Dabei ist die Wahl der Mittel eine ganz andere Frage.

    2. Wer unverschuldet als Unfallopfer geschädigt wurde, hat einen gesetzlichen Anspruch darauf, alles das zu bekommen, was ihm auch zusteht und zwischen diesen 2 Positionen liegen bekanntlich Welten, so dass oftmals mit unverhältnismäßig hohem Aufwand gestritten wird.

    Mit einem immer noch weit verbreitetem Irrtum muß übrigens auch aufgeräumt werden. Klare Schuldfrage und Ausfertigung einer polizeilichen Unfallmitteilung ist noch lange kein Persilschein für eine gesicherte vollständige Schadenregulierung, wie Geschädigte immer wieder meinen, denn zwischen einer Anerkenntnis dem Grunde nach und einer solchen der Höhe nach liegen viele Hindernisse, die der normale Geschädigte nicht zu beurteilen vermag.Deshalb ist die Kunden-und Mandantenaufklärung, bevor man überhaupt einen Unfallschaden hat, so wichtig und muß mit System umfassend angegangen werden. Aber frage doch einmal einen Rechtsanwalt oder ein Autohaus, ob praxisnah insoweit bei Mandanten/Kunden Vorsorge getroffen wurde ? Die Aktivitäten in diese Richtung sind bisher verschwindend gering und genau diese Situation nutzen die Versicherungen mit beachtlichem Erfolg für sich und die davon nachteilig Betroffenen merken es noch nicht einmal.
    Fazit:Schadenmanagement in eigener Sache ist Chefaufgabe und dazu muß man schon mit Neugierde und Begeisterung an diese neue Herausforderung herangehen.

  11. virus sagt:

    @ Fazit:Schadenmanagement in eigener Sache ist Chefaufgabe und dazu muß man schon mit Neugierde und Begeisterung an diese neue Herausforderung herangehen.

    Hallo Herr Rasche,
    Ich habe heute auch so für mich gedacht. Wenn ich so beim Anwalt bin, was liegt da in den Wartezimmern der Praxen an Informationsmaterial betreffs unseres Themas hier.
    Ich kann mich nicht erinnern, etwas derartiges gesehen, geschweige gelesen zu haben.

    Herr Rasche, es ist fünf nach zwölf, daher – „Neue Wege braucht das Land“.

    Sehen wir, Sachverständige und Rechtsanwälte über den eigenen Tellerrand – informieren wir gemeinsam und professionell unser Klientel. Es ist keiner da, der es sonst tun wird.

    LG Virus

    P.S. Es freut mich sehr, dass mein Beitrag reges Interesse bei Euch/Ihnen geweckt hat.

  12. Schwarzkittel sagt:

    Chr. Zimper:

    „Hat schon mal jemand darüber nachgedacht, was ist wenn es zum Rechtsstreit kommt, einmal zur Klärung des Unfallherganges oder weil man doch gemerkt hat, dass nicht alle Ansprüche reguliert wurden. Was macht dann der Anspruchsteller ohne Gutachten und ohne Lichtbilder?“

    Und was ist beim Verkauf des Autos später ?

    Den Unfallschaden hat der Verkäufer zu offenbaren. Wie soll er Umfang und sach- und fachgerechte Beseitigung gegenüber dem möglichen Käufer nachweisen ?

    Das Auto wird möglicherweise unverkäuflich und somit weiterer Schaden beim Unfallopfer.

    Werkstätten laßt die Finger davon !

    Schwarzkittel

  13. WESOR sagt:

    Feuerzauber tatsächlich einer der sich auskennt. 1991 hat die Allianz schon geschrieben ,diese Wegelagerer (freie SV und Anwälte) müssen wir ausschalten. Heute wollen sie auf hinterhältige Weise auf Schmusbacke machen. Jeder der sich in diesem Geschäft auskennt weis was abläuft. Die SV von Versicherungen arbeiten auch für die eigenen Taschen. Der Konzern versucht zu lenken und hat ein Rotationprinzip eingeführt. Der SV muss bis 20h seinen Laptop leeren und bekommt erst am nächsten Tag seine neuen Aufträge. Die Schadenleiter bleiben aber jahrelang an der Quelle hocken.

  14. Buschtrommler sagt:

    Auszug aus dem Erstbericht:
    Bei dem Fairplay-Konzept der Allianz handelt es sich nicht um ein Schadensteuerungsmodell, wie es einige unserer Mitbewerber betreiben….

    Ganz klar. Man kann es nicht mit den „Mitspielern“ vergleichen, denn es ist eine Art der Steuerung, die keine Richtungsänderung ohne Gegenströmung zulässt!
    Leider wird unterschlagen daß die Allianz-Sv schon lange mit dem Scheckheft unterwegs sind und gleich vor Ort dem Geschädigten ein solches monetäres Angebot in die Hand drücken können (oder aufs Auge..?).
    Hier wurde schon lange eine Steuerung, von „oben“ abgesegnet, betrieben zu Lasten der Geschädigten, denn einige wurden „schwach“ im Angesicht eines Schecks und den verbalen Ankündigungen von Verzögerungen, Kürzungen etc.
    Gleichzeitig bekamen diese Sv Druck „von oben“, wenn ihre Regulierung (!) vor Ort nicht mit den vorgegebenen Margen stimmte und manch einer hat sich dann nebenbei noch „betätigt“…so manches Fahrzeug wurde z.B. „totgerechnet“, anschliessend kumpelhaft von Freunden aufgekauft, zum angeblichen Wohle des Geschädigten und dann nebenbei wieder „aufgemöbelt“ oder „verhökert“.
    (Da freuen sich doch die Schadensleiter daß keine Reklamationen kommen…)
    Gruss Buschtrommler

  15. Großwildjäger sagt:

    FAIR PLAY und kein Ende ?

    Es ist ja nicht zu glauben, mit welchem Mißmanagement und mit welchen alten Seilschaften hier jahrzehntelang Schindluder getrieben worden ist zum Nachteil der Geschädigten und zur eigenen Sanierung und da stellt sich doch ein Vertreter von FAIR PLAY noch dreist hin und behauptet allen Enstes, man hätte so ein Umfrageergebnis erwartet, aber man könne nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, aber wenn beide substantiell verdorben,sprich faul sind, ist es doch Fallobst, oder etwa nicht ?

    FAIR PLAY im Rahmen des gesetzlichen Auftrages wäre eine schnelle und korrekte Schadenregulierung ohne wenn und aber. Die Verpflichtung zur Überprüfung einer „Institution“ wie control-„expert“ zu übertragen zeigt doch recht deutlich wie man tatsächlich FAIR PLAY interpretiert und was man von den eigenen Sachverständigen hält, die sich -zumindest teilweise- um sorgfältige Erledigung der ihnen übertragenen Aufgaben bemüht haben. Wer jedoch Schadenersatzpositionen, wie die Kosten eines qualifizierten und versicherungsunabhängigen Sachverständigen-Gutachtens sowie das Honorar eines Anwalts für die Unterstützung in Rechtsfragen der Schadenregulierung usw. für überflüssig hält und deshalb abschaffen will, macht auch dem Dümmsten irgendwann deutlich, dass es hier eben nicht um FAIR PLAY geht. Mal sehen, ob jetzt die nicht zur Kooperation bereiten Opel-Vertragswerkstätten unter Druck gesetzt werde nach dem Motto:“Da siehste mal, wie nachteilig und zunehmend schwierig es werden kann, wenn Du nicht mit uns in einem Boot sitzen und in die gleiche Richtung rudern willst.“ Aber diesen (noch) standhaften und glaubwürdigen Service-Partnern sei der Spruch einens namhaften Kollegen in erinnerung gerufen, der mir einmal gesagt hat:“Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“. Aber davon wissen einige noch nicht, dass sie überhaupt schon tot sind und das Vertrauen ihrer Kunden zunehmend und fahrlässig verspielen. Den Versicherungen ist das nur recht, denn auch das stärkt ihre weiteren Bemühungen. Was muß man davon halten, wenn eine namhafte Firmengruppe mit dem Fabrikat Mercedes-Benz als Aushängeschild
    mindestens 3 Versicherungsgesellschaften unterschiedliche Preiskonditionen gewährt und der Kunde als Privatmann indes mit den höchsten Abrechnungssätzen überzogen wird? Gerade in dieser Woche waren an unserem Büro allein 4 Geschädigte mit jeweils zu begutachtenden Unfallschäden an Ihren Mercedes-Benz-Fahrzeugen. In allen Fällen hatte der jeweilige Haftpflichtversicherer versucht, diese Leute in eine Mercedes-Benz-Vertrauenswerkstatt zu dirigieren. Keiner von diesen Geschädigten hatte aber das Verlangen, diesen Bemühungen zu entsprechen und schon gar nicht gerade dort reparieren zu lassen. Man sieht also wieder einmal, dass sich solche Seilschaften ganz anders auswirken können als geplant. Oder handelt es sich bei den „Bemühungen“ vielleicht sogar um ganz gezielte Abschreckung ? Beispiele, wo sich solche Partnerschaften nicht auszahlen, gibt es inzwischen viele, aber wohl noch nicht genug, um daraus positive Erkenntnisse zu ziehen.

  16. WESOR sagt:

    Hallo Schnäppchenjäger!

    Nach einem Unfall kann der Versicherungshai ihr Vermögen in Stücke reissen.

    Nur der selbst beauftragte Gutachter und Anwalt, kann sie vor dieser Gier schützen.

    Trauen sie keinem der mit der Kostenlos-Lüge ihre Schadenregulierung machen will.

    Er will nur an anderer Stelle, an ihrem Unfall profitieren.

    Geschädigte, ihr Gutachter und Anwalt kostet das Geld der Verursacher-Versicherung. Nur sie und diese zwei selbst beauftragten Dienstleister können ihre berechtigten wirtschaftlichen Interessen beweisen und durchzusetzen.

    Eine Versicherung wird sie niemals über ihre Rechte aufklären. Darum hat der Gesetgeber seit Jahren, die Kosten für den eigenen Gutachter und Anwalt zu den ersatzpflichtigen Positionen erklärt.

    Nutzt euer Recht um die Beweispflicht zu erfüllen.

    So schreibt eine Versicherung seit Jahren die Geschädigten an:

    „Wir verzichten auf ein Schadengutachten unsere Sachverständigen besichtigen das für sie kostenlos.“

    Im Klartext bringt diese Versicherung zum Ausdruck:

    „Wir verzichten auf deinen Beweis und schicken unseren Sachverständigen“.

    Diese Versicherung verzichtet auf die Rechte des Geschädigten. Aber der Laie liest und denkt erst einmal. Die großzügige Versicherung verzichtet. So werden aus Geschädigten richtige Versicherungs-Opfer gemacht.

  17. Friedhelm S sagt:

    Hallo Virus,
    Sie haben mit Ihrem Beitrag so richtig „ins Wespennest gestochen“. Selten in Ihrem Blog so viele sachliche Kommentare gelesen. Ich wünsche Ihnen, dass mit Ihrem Beitrag und den nachfolgelden Kommentaren den Geschädigten, und insbesondere den Werkstattinhabern die Augen weit geöffnet werden. Machen Sie weiter so. Ein Lob muß auch mal sein.
    Friedhelm S.

  18. Willi Wacker sagt:

    Hi Schwarzkittel,
    was auch immer Sie von Beruf sind, Ihre Argumentation ist mehr als überzeugend. Aus den von Ihnen erläuterten Gründen dürfte daher das Allianz-Modell juristisch nicht möglich sein. Der oberste Gesichtspunkt ist doch der, dass der Geschädigte „Herr des Restitutionsanspruches“ ( vgl. ständige Rechtsprechung des BGH ) ist und bleiben muss. Der Geschädigte – und nicht die eintrittspflichtige Versicherung des Schädigers – kann bestimmen, wie, wann, wo und ob repariert wird. Ebenso hat der Geschädigte die Wahl des Schadensgutachters. Seit dem Porsche-Urteil hat der Geschädigte auch das Recht in der Fachmarkenwerkstatt reparieren zu lassen. All diese Rechte können dem Geschädigten zu Gunsten der Versicherung nicht genommen werden. Wenn also das beschädigte Fahrzeug nach Ansicht Schwarzkittel unveräußerlich wird, wird sogar auch noch in Grundrechte des Geschädigten ( Eigentumsrecht nach Art. 14 Grundgesetz )eingegriffen.
    Also wieder nur eine einseitige zu Lasten des Geschädigten ausgedachte Gewinnmaximierungsidee der Allianz. Es würde mich nicht wundern, wenn die Idee dazu sogar von der Fa. Controlexpert gekommen ist. Diese würde wie die Allianz profitieren.
    Willi Wacker

  19. Nachdenker sagt:

    Hallo Willi Wacker,

    wenn Schwarzkittel der ist den ich meine der er noch ist dann ist er ihrem Stand nicht fern.

    Aber mal allgemein:

    – Was braucht es denn noch, das sich die Werkstätten gemeinsam auf ihre Kerngeschäfte und im wesentlichen auf ihre Kunden konzentrieren?

  20. Buschtrommler sagt:

    Zitat Nachdenker:
    – Was braucht es denn noch, das sich die Werkstätten gemeinsam auf ihre Kerngeschäfte und im wesentlichen auf ihre Kunden konzentrieren?

    …anscheinend einen grossen Knall und etliche Insolvenzen, sonst kommen viele nicht aus dem Koma…
    Oder im Gegenzug satte Klagen von den (übers Ohr gehauenen) Geschädigten bezüglich Regreß wegen Falschberatung und Kungelei…

    Gruss Buschtrommler

  21. Frank sagt:

    Hi, schon mal aufgefallen?

    Fairplay stammt aus dem fränkischen oder

    So ähnlich wie fai pläit.

    Tschuldigung, aber diese FP Bezeichnung ist schon ne Zumutung

  22. virus sagt:

    Hallo zusammen,

    jetzt haben wir hinreichend geklärt, ob Schadenmanagement, wie die HUK-Coburg und noch einige Versicherer mehr es betreiben oder Allianz-FairPlay-€xpert – alles ist ein Mus aus Äpfel und Birnen.

    Damit wir jedoch nicht alle in naher Zukunft sagen müssen: Ich sitze hier am Mittelmeer und habe keine Mittel mehr – was bleibt uns nun zu tun?

    Allen einen erholsamen Feierabend.

    Virus

  23. Willi Wacker sagt:

    Hi Virus,
    was bleibt zu tun? – Antwort ist: Weiter die Verbraucher/ Geschädigten aufklären und auf Mißstände, Ungerechtigkeiten, rechtswidrige Schadensregulierungen etc. hinweisen. Sachverständige und Werkstätten könnten z.B. aufklärende
    Flyer auslegen. Mir ist bekannt, dass der eine oder andere SV diese aufklärenden Flyer mit den Gutachten versendet. Es muß entsprechende Aufklärung weiterhin betrieben werden. Nur wenn der übermächtigen Versicherungswirtschaft eine schlagkräftige Truppe aus Anwälten, Sachverständigen, Werkstätten und Mietwagenunternehmern gegenübersteht, kann für den Geschädigten einiges erreicht werden. Packen wir es an!
    Willi Wacker

  24. Schwarzkittel sagt:

    @ Willi Wacker
    „Hi Schwarzkittel,
    was auch immer Sie von Beruf sind,“

    Na wer trägt schwarze Kittel ?

    Gruß aus der Suhle
    Schwarzkittel

  25. WESOR sagt:

    Wer nicht wirbt der stirbt! Die Geschädigten-Werbung muß beim Verbraucher ankommen. Es gibt immer mehr Flottenbetreiber Leasing die sich im Bereich der Versicherung tummeln und die Geschädigten vom Beweis abdrängen und nur noch zur Zahlung auffordern.
    B: Wiederbeschaffungswert von der Versicherung und Gebrauchsschäden extra vom Kunden kassieren.

    Wir Dienstleister SV + Anwälte müssen die Verbraucher erreichen bevor sie als Geschädigter in die Partner Werkstätten gesteuert werden und gar nicht wissen was dort mit ihrem Vermögen geschieht.

  26. willi wacker sagt:

    Hi Schwarzkittel,
    wer trägt schwarze Kittel? Antwort: Richter zum Beispiel. Das könnte auch passen, da Sie juristisch fundierte, bemerkenswerte Kommentare abgeben. Oder Anwalt vielleicht?
    Es gibt aber auch noch andere Berufe, bei denen schwarze Kittel getragen werden. Zum Beispiel Zauberer, unter dem schwarzen Umhang zaubern sie so einiges weg, vielleicht auch das Schadensmanagement. Sind Sie ein solcher? Dann erfüllen Sie mir diesen Wunsch: Weg mit dem Schadensmanagement und vielleicht dem Allianz-Controlexpert-Modell und andere. Vielleicht wird mein Wunsch erfüllt.
    Grüße in die Schadensuhle
    Ihr Willi Wacker

  27. Hunter sagt:

    Hallo Willi,

    „schwarzer Kittel“ passt auch gut zum Totengräber!

    Möglicherweise der Totengräber des Schadensmanagements ?

  28. SV sagt:

    Wieso dürfen eigentlich Hähne nicht mehr krähen, Hunde nicht mehr bellen? und wenn doch – dann gibts Ärger, aber gewaltigen.

    Warum dürfen Versicherer weiterhin belügen und betrügen – ohne jegliche spürbare Konsequenzen.

    Gerade wurde wieder einem Geschädigten von der Allianz Versicherung glaubhaft versichert – den freien Sachverständigen am Wohnort, den dürfe er nicht beauftragen.

    Ich hätte nicht schlecht Lust, dieser Versicherung eine Rechnung für entgangenen Gewinn zu schicken.

  29. SV sagt:

    Was mir noch zum Thema hier einfällt. Die Fairplay-Schadenbestimmung läßt vermuten, daß es sich bei den Autohaus/Werkstattinhabern, die sich darauf einlassen, eher um Hampel- als um Geschäftsmänner handeln muss. Eine Kontrolle seiner Arbeit zuzulassen, noch bevor diese getan ist, dies kann nicht dem Ansehen in der Geschäftswelt zuträglich sein und Respekt bei seinen Angestellten läßt sich mit dererlei Tun sicher auch nicht ernten.

    Einer arbeitet – um dann den Wert dieser Arbeit durch einen anderen bestimmen zu lassen.
    Welchen Stellenwert werden in Zukunft solche Unternehmer in unserer Gesellschaft noch beanspruchen können.
    Irgendwie scheint es so zu sein, dass nicht mehr der gesunde Menschenverstand sondern der Globalisierungswahn einiger Großkonzerne und Möchtegern-Volksvertreter unser aller Leben bestimmt als auch nachhaltig erschwert.

  30. WESOR sagt:

    Auf den Punkt getroffen. Die manipulierten Volksvertreter werden vom Großkapital gelenkt. Beispiel EX Kanzler Schröder, wer hat denn erfunden, daß der Gaspreis mit dem Ölpreis zusammenhängt. Würde es viele kleine Energieversorger geben, mit verschiedenen Netzen, könnte sich der Preis am Wettbewerb bilden. Aber wer landesweit über die Netze verfügt, bestimmt auch den Preis. Die zaghaften zur Augenauswischerei der Bevölkerung inszenierten Vorgehen der Politik sind nur Stimmenfang. Schaut euch nur den bayrischen H. an, der dem HUK Fiesling das Kreuz umgehängt hat und mit dem Kilometergeld auf Stimmenfang gehen will. Diese Till Eulenspiegelpolitiker sollen doch arbeiten gehen und sich das Geld selbst verdienen, anstatt von der belogenen Bevölkerung per Gesetz leben zu können.
    Wer nicht kämpft hat doch schon verloren.

    Vor 30 Jahren in der kommunistischen Toskana habe ich folgendes erlebt. Ein Politiker sollte dort von der Bühne verschwinden. Es wurde von den Steuerberatern ein Treuhandkonto eingerichtet, auf das Konto zahlten fast alle Unternehmer die Steuern ein, damit die Provinz keine Einnahmen mehr hatte und die Staatsdiener keinen Lohn mehr bekommen konten. Nach 4 Monaten war dieser Politiker weg.

    Aber in Deutschland wird man mit 10 Jahren Zuchthaus bestraft, wenn man nur zum Steuerboykot aufrufen würde.

  31. N.N. sagt:

    Hallo.
    Es ist Sachlich nicht richtig das sich die Fairplay Partner Ihre Stundenverrechnungssätze selber berechnen können bzw. dürfen.Es Interessiert niemanden bei dem Konzept welche Gemeinkosten Kalkulatorisch Berücksichtigt werden müssen/sollten.Mir liegt seit 2 Tagen ein Aktueller Vertragsentwurf der Allianz vor ,wo mir als Inhaber einer Vertragswerkstatt mitgeteilt wird wie und wieviel ich zu leisten habe bzw. anzurechnen habe.Mein Problem ist nur das ohne diesen Vertrag gehen mir meine Kunden Flöten.(Traurig das selbst die Hersteller so etwas forcieren).
    Ich muss Gehälter für 12 Personen sichern.Wir reden von Arbeitsplätzen.Im übrigen sieht der Vertrag fast genau so aus wie bei der HUK.
    1:Leihwagenstellung
    2:keine UPE Aufschläge
    3:Hol-und Bringservice
    4:Fzg Reinigung
    5:Stundenverechnungssätze werden Diktiert
    Was ist da bitte anders als bei dem Schadensmanagment der HUK?
    Mfg.

  32. Ra Imhof sagt:

    @ N.N.
    bitte mir diesen Vertrag zur Prüfung zusenden,danke.
    Es gibt andere Konzepte, mit denen Sie Ihr Auskommen gut sichern und bewahren können.

    Anm. Redaktion:

    E-Mail: id-redaktion[at]captain-huk.de
    Fax: 0721/98929425

  33. DerHukflüsterer sagt:

    @ N.N.
    „Mein Problem ist nur das ohne diesen Vertrag gehen mir meine Kunden Flöten.(Traurig das selbst die Hersteller so etwas forcieren).“

    Ja mein Gott,
    wie ist es Ihnen vorher gelungen ohne Versicherungsvereinbarungen Reparaturen durchzuführen.
    Schlimm wird es erst für Sie wenn die treuen Kunden es erfahren (und dafür sorgen wir) dass Sie die Stundensätze hochschrauben, die Reparaturqualität und den Umfang absenken, um nur den größten Gaunern der Nation, das Geld in den Rachen zu werfen. Im Gegenzug wird der vertrauensvolle Kunde gnadenlos nach Strich und Faden beschissen. Schämen Sie sich und schieben Sie bitte keine anderen Motive , als offensichtliche Gier u. fehlenden Verstand vor. Pfui Teufel.
    Schämen Sie sich und bereiten Sie sich langsam auf eine Insolvenz vor. Wundern Sie sich nicht wenn Ihre ehemaligen die Kunden zu den neu in Gründung stehenden versicherungsfreien „Partnerwerkstaetten der Kunden“ abwandern, wo ohne Versicherungsbindung sauber für den Kunden gearbeitet wird.
    Die ersten Auszeichnungen u. Zertifikate stehen schon an.
    Sie können ja damit werben, dass im Auftrag der Versicherung, kostenlos eine Übervorteilung stattfindet, dass jedermann den Leihwagen kostenlos erhält, dass selbstverständlich auf Wunsch der Versicherung, keine Wertminderung mehr gezahlt wird.
    Bei uns werden Sie schlecht behandelt, da sind wir uns sicher „Fayr-play“ für Versicherungen!!

  34. Maria Dolores sagt:

    Hallo,
    liebe CH-Redaktion.
    Euer Portal ist oft spannender als jeder Montagskrimi im Fernsehen und lehrreich dazu. Weiter so und noch viel mehr. Danke.-

    Liebe Grüße
    Maria Dolores

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