„Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten mit DEKRA Zertifizierung“

Insider,  wie Autoren und Kommentartoren von CH, werden wohl angesichts der nachfolgenden Pressemitteilung nicht umhinkommen, sich irritiert die Augen zu reiben, bzw. den Mund wieder zu schließen.

Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten mit DEKRA Zertifizierung

Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, betriebliche Datenschutzbeauftragte zu bestellen, z. B. wenn mehr als neun Personen regelmäßig automatisiert – also mit Hilfe der IT – personenbezogene Daten verarbeiten.

An betriebliche Datenschutzbeauftragte werden hohe Anforderungen gestellt. Neben der persönlichen Zuverlässigkeit hat der Gesetzgeber auch die Fachkunde in Bezug auf den Datenschutz als Voraussetzung für die Bestellung zum Beauftragten für den Datenschutz festgelegt.

Die Anforderungen an die Fachkunde wurden in dem sog. Ulmer Urteil (Az.: 5T 153/90-01 LG Ulm) näher definiert. Die Richter stellten fest, dass gerade an die Fachkunde hohe Anforderungen gestellt werden. Detailliert führten die Richter aus, dass Datenschutzbeauftragte Computerexperten sein sollen und die Anwendung der Vorschriften der Datenschutzgesetze des Bundes und der Länder und alle anderen den Datenschutz betreffenden Rechtsvorschriften beherrschen sollten.

Quelle:  Filges Datenschutz , alles lesen: >>>>>>>>>

…. und wer zertifiziert die Mitarbeiter der DEKRA?

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5 Antworten zu „Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten mit DEKRA Zertifizierung“

  1. Andreas sagt:

    Den Bock zum Gärtner gemacht?

    Grüße

    Andreas

  2. Gottlob Häberle sagt:

    Bleibt nur zu hoffen, dass vertrauliche Daten und Erkenntnisse nicht in Restwertbörsen versteigert werden?

  3. Frank sagt:

    hier sollte genau so verfahren werden wie mit der zertifizierung bei den rechtsanwälten.

    wieso hier die behörden nicht einschreiten ist mir ein rätsel. oder ist die „schmiere“ zu groß?

  4. wesor sagt:

    DEKRA kassiert ist eine unglaublich hohe FörderungSumme für Fortbildung von der Agentur für Arbeit. Die wissen eben wie man öffentliches Geld richtig anzapft und haben Erfahrung mit Datenschutz- Urheberverletzungen. Darum sind sie bestimmt auch die Richtigen zur Ausbildung wie man Datenschutz hintergeht.

  5. Florian sagt:

    Ja, dann ist die durch die DEKRA zertifizierte Schwangerschaftsuntersuchung vielleicht auch nicht mehr so fern.Aber es gibt gewiß auch noch viel mehr Betätigungsfelder, wie beispielsweise zertifizierte Legehennen, zertifizierte Schadenersatzminimierer, zertifizierte Seilschaften, zertifizierter DEKRA-Humor, zertifizierte Flexibilität in der Sichtweite u.ä.

    Mit dem Versicherungsspruch:“Immer nah, immer da“, sollten sich die Grünkittel vielleicht dann auch noch Toilettenpapier für ihre Werbung bedrucken lassen.Damit könnte man dann in ausverkauften Fußballstadion doch eine neckische Einlage bieten.-

    Gruß

    Florian

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