Correctiv: Eine Anwaltskanzlei prägt das Versicherungsrecht in Deutschland mehr als alle anderen – davon profitieren Allianz und Co.

Quelle: Correctiv.org vom 15.02.2017

Wenn Bürger gegen ihre Versicherung klagen, sind sie oft hoffnungslos unterlegen. Häufig lassen sich die Konzerne von der Kölner Kanzlei Bach Langheid Dallmayr (BLD) vertreten. Deren Juristen sind hoch spezialisiert, schreiben an den massgeblichen Kommentaren mit und kennen sich im Versicherungsrecht oft besser aus als Richter. Kritiker befürchten, dass die Kanzlei ein ganzes Rechtsgebiet beeinflusst – zum Nachteil von Verbrauchern.

Rund 120 Anwälte, auf ein Thema spezialisiert – so groß ist keine andere deutsche Kanzlei für Versicherungsrecht. „Bach Langheid Dallmayr“ (BLD) ist die Nummer eins, wenn Versicherungen die Ansprüche von Bürgern abwehren wollen….

… Einer der fünf Hauptredner: Wolfgang Wellner, Richter am Bundesgerichtshof, der auch mit Haftungsfällen zu tun hat. Neben ihm sitzt der BLD-Anwalt, der das Seminar moderiert. Richter Wellner ist oft Gast bei Seminaren zum Versicherungsrecht. Anwälte, Versicherungsmitarbeiter und Richter treffen sich dort zur Fortbildung. Ein Mitarbeiter eines Versicherungskonzerns, der ebenfalls Referent ist, duzt den BGH-Richter Wellner….

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Siehe auch:

Stiftung Warentest vom 21.03.2017

RTL Nachtjournal vom 16.02.2017

Correctiv Beitrag vom 17.02.2017

Correctiv-Video vom 20.02.2017

Correctiv Beitrag vom 20.02.2017

Correctiv Beitrag vom 24.02.2017

ARD-Beitrag vom 17.08.2015

ZDF-Beitrag vom 17.07.2013

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21 Kommentare zu Correctiv: Eine Anwaltskanzlei prägt das Versicherungsrecht in Deutschland mehr als alle anderen – davon profitieren Allianz und Co.

  1. RA Rheinland sagt:

    Hallo Hans Dampf!
    Ein hervorragender Beitrag!
    Zeigt er doch das wahre Gesicht der Versicherer und seiner Handlanger, der Versicherungsanwälte. Bringt mehr solcher Beiträge!

  2. Vaumann sagt:

    Also mein Anwalt hat noch nichts gegen BLD verloren.
    Das Ansehen dieser Anwälte soll auch bei den Gerichten eher unterdurchschnittlich sein.
    Auf mich wirken die eher überheblich a´la Neunmalklug und Siebenmalgescheit.

  3. Schlapphut sagt:

    Hallo Kollege Vaumann,
    so sehe ich das auch! Auch die BLD-Anwälte kochen nur mit Wasser.

  4. Zuschauer sagt:

    Euer Link zum Beitrag wurde längst gesperrt !!!

  5. SV Zimper sagt:

    In diesem Verfahren war auch ein B.L.D.-Anwalt incl. unwahrer Unterstellungen involviert.

    Soweit ich mich erinnere, wußten Mutter und Tochter zunächst nichts vom verlorenen Prozess.

  6. Iven Hanske sagt:

    Und es werden weitere Berichte folgen, die die Lügner und Betrüger (meine Meinung) dieser Branche erklären. Ich hörte was von einem Amtsrichter aus dem Süden, der übertrieben dann doch keine Rückendeckung erhalten hat und nun seinen ehemaligen Arbeitgeber verklagt.
    Meine positive BLD Sammlung, ist auch schon groß, Liste führen und veröffentlichen?

  7. SV Zimper sagt:

    Zitat:

    Immerhin sieht das Ministerium Handlungsbedarf, den superspezialisierten Anwälten künftig flächendeckend sachkundige Richter vor die Nase zu setzen. Der Plan: „Wir wollen eine Spezialisierung auch auf der Ebene der Gerichte.“ Nach Angaben des Justizministeriums haben mehr als 40 Prozent aller Land- und Oberlandesgerichte keine auf Versicherungsrecht spezialisierten Richter. Noch gibt es zu dieser geplanten Änderung keinen Gesetzesvorschlag.

    Und wer soll bzw. wird die Sachkunde der Richter ermöglichen? Anwälte aus der Kanzlei BLD? Oder gar Richter Wellner?

    Oder Mitarbeiter der HUK-Coburg als Lehrkräfte an der FH Coburg:

    Siehe CH: Mitarbeiter der HUK-Coburg lehren weitere 5 Jahre an der Hochschule Coburg

    http://www.captain-huk.de/unglaubliches/mitarbeiter-der-huk-coburg-lehren-weitere-5-jahre-an-der-hochschule-coburg/

    Oder durch Frau Prof. Dr. Jutta Michel?

    Siehe CH: “Geld für die Kaderschmiede” – die Fortführung der Versicherungskapital finanzierten Lehre an der Hochschule Coburg?

    http://www.captain-huk.de/unglaubliches/geld-fuer-die-kaderschmiede-die-fortfuehrung-der-versicherungskapital-finanzierten-lehre-an-der-hochschule-coburg/

    Ztat
    Artikel erschienen: hs-coburg

    BGB und Co ade?

    Bereits seit 2006 fließen Gelder der HUK-Coburg Versicherung auf das Konto der Coburger Hochschule, zunächst zur Finanzierung der Stiftungsprofessur zum Studiengang „Versicherungsmanagement“, besetzt durch Frau Prof. Dr. Jutta Michel. Jetzt legt der HUK Versicherer nach und sichert der Hochschule Coburg für 5 Jahre die finanzielle Beteiligung einer weiteren Stiftungsprofessur zur Einführung des ersten berufsbegleitenden Bachelor-Studiengangs „Versicherungswirtschaft“ zu.

    Wir müssen uns also ernsthaft fragen, ob wir unsere Kunden und uns von den Versicherern weiter in Richtung Schadensersatzprozess drängen lassen, in dem Wissen, den nicht gesetzlichen Richtern gegenüberzustehen oder ob es nicht dringend an der Zeit ist, flächendeckend die Staatsanwaltschaften mit ins Boot zu holen?

    Siehe: Vorbildliche und schnelle Schadensregulierung der HUK – leider erst nach Strafanzeige

    http://www.captain-huk.de/haftpflichtschaeden/vorbildliche-und-schnelle-schadensregulierung-der-huk-leider-erst-nach-strafanzeige/

  8. RA Schepers sagt:

    Beim Landgericht Köln gibt es 3 Kammern für Versicherungssachen. Damit gehört das Landgericht Köln wohl zu den 60 % (?) der Landgerichte mit spezialisierten Richtern.

    Das AG Köln hat 2 Abteilungen für Krankenversicherungssachen und 16 Abteilungen für Verkehrszivilsachen.

  9. Lisa v. S. sagt:

    @ SV Zimper
    „Siehe: Vorbildliche und schnelle Schadensregulierung der HUK – leider erst nach Strafanzeige

    http://www.captain-huk.de/haftpflichtschaeden/vorbildliche-und-schnelle-schadensregulierung-der-huk-leider-erst-nach-strafanzeige/

    Wir sind – zumindest bisher – auf einem nicht erfolgversprechenden Weg, denn ersichtlch wird die Vielzahl der Urteile gegen das rechtswidrige Kürzungsverhalten div. Versicherungen nicht respektiert. Also müssen vordringlich und zügigf andere Mittel und Wege gefunden werden, die vor dem Gesetz wieder zu einer Normalität in der Unfallschadenregulierung führen und das ohne hinausschiebende Verzögerung. captain-huk.de ist auch da die geeignete Internetplattform, denn sie agiert unabhängig. Angesichts einer solchen Herausforderung sollten sich alle qualifizierten und unabhängigen Berufsverbände sowie die unabhängigen Kfz.-Sachverständigen zumindest zu einem Informationsaustausch bemüßigt sehen. Wer wirft über eine scheinbar bestehende „hohe Mauer“ hinweg den ersten Stein, damit eine wünschenswerte Klarstellung ins Rollen kommt?

    Lisa v. S.

  10. SV sagt:

    Hallo Lisa v. S.,

    zur Vorbereitung einer Strafanzeige brauche ich dringend, möglichst flächendeckend, Kürzungsschreiben der HUK-Coburg, insbesondere auch die weitergehenden Zahlungsverweigerungen nach Zahlungsaufforderung sowie diejenigen Schreiben, wonach nur die ominösen 280,00 Euro angewiesen werden.

    Gruß SV

  11. RA. Westfalen sagt:

    Mir sind genug Prozesse bekannt, in denen die BLD-Anwälte vor Gericht Schiffbruch erlitten und den Rechtsstreit ihrer Partei verloren haben.
    So überragend sind die BLD-Anwälte nicht!

  12. Zuschauer sagt:

    Ja ist denn der Wellner nun schon freigestellt ?
    Seine Einseitigkeit zugunsten von Schädigerversicherungen hat er bereits in seiner Buchbewerbung dokumentiert.

    http://www.beck-shop.de/Wellner-BGH-Rechtsprechung-Kfz-Sachschaden/productview.aspx?product=15631981

    Im Gesetz steht n u r der Geschädigte beziffert den Schaden.
    Bei ihm heißt das Verweisung auf günstigere KH Versicherungswerkstatt im Fiktivfall und damit mehr Abzug, als der ausdrücklich vom Gesetzgeber nur zugelassene Mwst Abzug.
    Hier müssen Regierung und Parlament doch Handeln und sich dies verbitten, wenn sie sich nicht zum Hans Wurst machen lassen wollen, oder wer macht denn hier nun das Gesetz wirklich.
    Die wahren Absichten des Herrn Wellner sind dabei leicht (auch für den BGH Präsidenten) durchschaubar angesichts seiner Seminarauftraggeber

    http://www.mwv-seminare.de

    und der damit (sowohl bei ihm als auch bei den Versicherern und Rechtsanwälten) erzielten Zusatzeinnamen.
    Hat denn wieder niemand dort die Fachaufsicht, änlich wie beim Geheimdiest-Stichwort Merkelhandy?
    Aber auch das Stichwort Ersatz von Sachverständigen(neben)kosten erscheint mir genauso problematisch. Schließlich hat auch hier der Gesetzgeber bewußt verzichtet eine Vorschrift zu erlassen so das es n u r für die Erstattung auf die Gesamtkosten in Relation zur selben Schadenhöhe ankommen kann. Wie kann es sein, dass ein Geschädigter bei 1000,- € Schaden 400,-€ Sachverständigenkosten zurückerstattet bekommt weil dort nur 100,-€ Nebenkosten enthalten sind und der Nächste bekommt genau nur dieselben 400,-€ bei 1000,-€ Schaden nicht voll zurück, weil in seiner Rechnung bei derselben Schadenhöhe zufällig 160,-€ Nebenkosten enthalten sind. Diese Ungleichbehandlung muß in Deutschland zumindest gesetzlich geregelt sein um nicht gegen das Grundgesetz wirksam zu verstoßen. Ein Bundesrichter, der in der Literatur zum gesetzlosen Bruch des Grundgesetzes auffordert, gehört freigestellt. (Ein einfacher Sachverständiger darf ja nicht mal mehr als Gerichtssachverständiger tätig werden, wenn er sich bereits vorher innerhalb der Literatur / von Veröffentlichungen zum Beweisthema festgelegt hat.)

  13. Karle sagt:

    @Zuschauer

    „Hier müssen Regierung und Parlament doch Handeln und sich dies verbitten, wenn sie sich nicht zum Hans Wurst machen lassen wollen, oder wer macht denn hier nun das Gesetz wirklich.“

    Das war wohl nur im Scherz gemeint? Die Regierung ist doch schon immer der Hanswurst der Lobbyisten. DAS ist doch deren Hauptaufgabe.

    Eine Regierung soll gegen Versicherungsinteressen vorgehen, die selbst Gesetze (verfassungswidrig) zu Gunsten der Versicherer ändert und geändert hat (entgegen einer Entscheidung des BVerfG sowie vorheriger Ablehnung durch den Bundesrat), das den Versicherern nun Jahr für Jahr Milliarden – zu Lasten der Versicherten – in die Kassen spült? Stichwort Bewertungsreserven.

    Eine Regierung, bei der der Finanzminister auf der Webseite des GDV offen herumtönt, dass er sich für die Interessen der Versicherer einsetzt?

    http://www.gdv.de/2013/03/ausgangslage-der-deutschen-versicherer-ist-robust/

    http://www.gdv.de/2013/11/wirtschaftsfaktor-versicherungswirtschaft/

    Selten so gelacht.

    Natürlich weiß inzwischen jeder, welches Spiel der Wellner treibt. Das pfeifen doch die Spatzen von allen Dächern. Selbst die Fernsehzuschauer der ARD wissen es pätestens seit dem 17.08.2015. Nur interessiert es offensichtlich keinen (mehr). Auch die Präsidentin des BGH nicht, die umfassend darüber informiert ist. Viele der 68er sind inzwischen „abgenippelt“ oder wurden vom „System“ gekauft. Nach den 68ern kam nur noch politische Leere. Die Masse der Bevölkerung duckt sich heutzutage doch elegant weg und interessiert sich in der Hauptsache nur noch für die „großen Themen“ des Fußballs.

    Sieht man auch bestens bei der eigenen Zunft. Wie viele lassen sich die Schweinereien der Versicherer gefallen und/oder erstellen schon von vorneherein „systemfreundliche“ Gutachten sowie Rechnungen? Wie viele der ca. 10.000 Kfz-Sachverständigen engagieren sich bei Captain HUK?

    Die Quittung für diese Lethargie bekommen wir dann jeden Tag von den Großkonzernen. Z.B. aktuell mit den 280 Euro Gutachten.

    Das Leben in einer vom Kapital weichgespülten Mainstream-Welt ist nicht wirklich lustig.

  14. Iven Hanske sagt:

    BLD Rechtsanwälte haben verloren und ich gewonnen, hier ein paar Urteile:

    1. http://www.captain-huk.de/urteile/das-landgericht-halle-1-s-12516-aendert-mit-berufungsurteil-vom-27-09-2016-das-urteil-95-c-21015-vom-19-04-2016-und-verpflichtet-die-allianz-versicherung-zur-zahlung-der-vollstaendigen-sachverstaend/

    2. http://www.captain-huk.de/urteile/ag-freiberg-verurteilt-versicherungsnehmer-der-allianz-versicherung-zur-erstattung-der-durch-die-allianz-gekuerzten-sachverstaendigenkosten-3-c-40815-vom-17-12-2015/

    3. http://www.captain-huk.de/urteile/amtsgericht-halle-az-91-c-406715-vom-06-05-2016-bescheinigt-der-zuerich-insurance-plc-nl-fuer-deutschland-und-deren-rechtsvertretung-bld-rechtswidriges-verhalten-und-spricht-dem-klaeger-den-geku/

    4. http://www.captain-huk.de/urteile/ag-halle-saale-verurteilt-die-allianz-vers-ag-zur-freistellung-restlicher-sachverstaendigenkosten-mit-kritisch-zu-betrachtendem-urteil-vom-3-3-2016-94-c-137114/

    5. http://www.captain-huk.de/urteile/ag-halle-saale-verurteilt-versicherungsnehmerin-der-allianz-vers-ag-zur-zahlung-restlicher-erfuellungshalber-abgetretener-sachverstaendigenkosten-mit-urteil-vom-2-2-2016-95-c-196115/

    6. Leider noch nicht bei CH veröffentlicht AG Halle 95 C 4070/15 vom 07.06.2016 (http://www.sofort-vor-ort.de/1/1/ oder klick hier). – Keine Bagatelle bei 1110,00 Euro brutto, exante Sicht des Geschädigten-

    7. http://www.captain-huk.de/urteile/ag-halle-az-97-c-235015-vom-24-06-2016-verurteilt-die-allianz-versicherungs-ag-zur-zahlung-des-rechtswidrig-gekuerzten-abgetretenen-schadensersatzes/

    8. http://www.captain-huk.de/haftpflichtschaeden/ag-berlin-mitte-verurteilt-allianz-versicherung-ag-mit-kritisch-zu-betrachtendem-urteil-vom-28-4-2015-116-c-321514-zur-zahlung-restlicher-sachverstaendigenkosten-aus-abgetretenem-recht/

    9. http://www.captain-huk.de/urteile/ag-leipzig-veruteilt-allianz-versicherungs-ag-zur-erstattung-des-aussergerichtlich-gekuerzten-schadensersatzes-jedoch-nur-teilweise-aufgrund-rechtsfehlerhafter-begruendung-108-c-922315-vom-23-05-2016/

  15. virus sagt:

    Stichwort Bewertungsreserven – Wolfgang Schäuble 2013 –

    http://www.gdv.de/2013/11/wirtschaftsfaktor-versicherungswirtschaft/#Rede%20Sch%C3%A4uble

    – min 6.30 – 7.30.

    Und hier noch was zu Schäubles „der Souverän hat gewählt“ – Wahlbetrug –

    http://rupp.de/briefwahl_einspruch/briefwahl_wahlbetrug.html

  16. SV Wehpke sagt:

    @Karle, 20. Februar 2017 at 10:12. Dank für diese wahrlich zutreffende Beschreibung und Zusammenfassung. Und es steht zu befürchten, dass es, maßgeblich befördert durch Herrn Schäuble und weitere Transmissionsriemen der Lobbyindustrie, in dieser Richtung unverdrossen weiter gehen soll. Wenn sich diese Kreise (Finanzindustrie, also Versicherer, Banken etc.) da mal nicht irren?

    Sicher – es war auch früher schon so und auch vor 20 Jahren gab es Leute wie Herrn Schäuble – aber das Internet mit solchen Blogs wie CH etc., durch die solche Schweinereien öffentlich wurden – waren noch nicht am Start.

    Heute läßt sich nichts mehr verheimlichen und alles kommt früher oder später mal ans Licht. Die Zeichen stehen auf Sturm und das in fast allen Bereichen. Es sind gravierende Umwälzungen, nicht nur in Technik und Wissenschaft, sondern auch innerhalb der Gesellschaft zu erwarten. Das trifft nicht zuletzt auch die o. g. Finanzindustrie, die dann auch nicht mehr auf den Bahamas, oder anderswo, sicher und im Trocknen sitzen. Man wird sie zurechtstutzen und einfangen müssen. Das werden sie nicht dulden und was dann kommt mag ich mir gar nicht vorstellen.

    Wehpke Berlin

  17. Babelfisch sagt:

    Hierzu Folgendes:

    Die Kanzlei wird von der Versicherung beauftragt und behauptet, sowohl Fahrer als auch Halter zu vertreten. Diese haben diese Kanzlei nicht explizit beauftragt, die Kanzlei beruft sich auf die AKB, nach denen der Versicherer berechtigt ist, im Namen der versicherten Personen die Prozessführung an sich zu nehmen und in deren Namen auch die Anwälte zu beauftragen. Die Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main hat damit überhaupt keine Schwierigkeiten.
    Wie war das noch mit einem Vertrag (zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer) der Dritte, die vom Inhalt des Vertrages keine Kenntnis haben, binden soll???

    Ach ja, und während des Prozesses nahezu keine Informationen an die Mandanten (Fahrer und Halter), selbst vom Ablauf der Berufungsfrist erst auf Nachfrage einen (!) Tag vor Ablauf!!!!

  18. Zuschauer sagt:

    @Karle
    Aber auch in einer Bananenrepublik werden die Gesetze nach Vorlage durch die Lobbyisten durchs Parlament bestätigt. Aktive Bundesrichter dürfen sich also auch dann nicht als Lobbyisten betätigen und denen diesen Vorgang abnehmen. Das Gesetz wurde nur in Punkto Mwst an die Versicherungsinteressen angepaßt, weitere können nicht durch einen Bundesrichter ohne Gesetz vorgenommen werden. Der Zwang auf Grundlage einer Versicherungswerkstatt im Fiktivfall abrechnen zu müssen, könnte unter diesen Umständen auch eine Nötigung darstellen.

  19. Juri sagt:

    Die Schweizer denken über das „Vollgeld“ nach und wollen die Geldschöpfung per Giralgeld ausschließlich der nationalen Notenbank übertragen. D.h. zwar ein kleiner Schritt – aber in die richtige Richtung. Da werden die Schweizer Privatbanken und Versicherungen abkotzen.

  20. Juri sagt:

    Das BGH-Urteil gegen die Bausparer und für die Versicherer ist in der Welt! Danke an den BGH! Ich habe damit eine 100 € Wette gewonnen. Was für ein scheusslich korrupter Staat!

    Na – Herr Schulz – was sagt die SPD dazu? Wir wollen mehr Gerechtigkeit – Ha ha! Nur zu – aber wir wollen eigentlich nur gleiches Recht für alle.

  21. virus sagt:

    „Correctiv und die Öffentlich-Rechtlichen tauschen redaktionelles Führungspersonal aus. Nachdem Correctiv-Chef Markus Grill zum Investigativ-Netzwerk von SZ, WDR und NDR gewechselt ist, findet Herausgeber David Schraven seinen Nachfolger bei „Panorama“ (NDR). Ab Januar wird Oliver Schröm neuer Chefredakteur des gemeinnützigen Recherchebüros“, titelt der Onlinebranchendienst MEEDIA, ohne diese Personalrochade weiter zu problematisieren.“

    Quelle – RTDeutsch: https://deutsch.rt.com/inland/61155-fragwurdige-personalrochaden-zwischen-offentlich-rechtlichen-und-correctiv/

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