Häufig erstatten die eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherungen , obwohl ihre Einstandspflicht zu 100% gegeben ist, nur einen Teil der dem Geschädigten zustehenden Schadenspositionen. Will der Geschädigte bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall nicht selbst dazuzahlen, wozu er nicht verpflichtet ist, ist der Geschädigte gezwungen, die restlichen, nicht regulierten Schäden, die er nicht bereit ist selbst zu tragen, bei dem zuständigen Gericht einzuklagen. In diesem Falle ist der Geschädigte, sofern er rechtsschutzversichert ist, wegen der beabsichtigten Klage gezwungen, bei seiner Rechtsschutzversicherung Deckungsschutz einzuholen. Die wohl überwiegende Rspr. hat daher die Kosten der Deckungsanfrage bei der Rechtsschutzversicherung als zu erstattenden Schaden angesehen. ( so die wohl herrsch. Meinung in Rechtspr., vgl nur: LG München I Urt. v. 06.05.2008 -30 O 16917/07 -; LG Karlsruhe Urt. v. 03.09.2009 – 2 O 18/09 -; LG Nürnberg-Fürth Urt. v. 8.9.2009 – 2 O 9658/08 -; LG Berlin Urt. v. 9.12.2009 – 42 O 162/09 -; LG Ulm Urt. v. 8.4.2010 – 6 O 244/09 -; LG Duisburg Urt. v. 3.5.2010 – 2 O 229/09 -; AG Karlsruhe Urt. v. 10.6.2008 – 5 C 185/08 -; AG Schwandorf Urt. v. 11.6.2008 – 2 C 189/08 -; AG Oberndorf Urt. v. 12.11.2009 – 3 C 698/08 -; AG Hersbruck Urt. v. 27.11.2008 – 3 C 1322/08 -; AG Nürnberg Urt. v. 9.10.2009 – 35 C 4501/09 -; AG Hersbruck Urt. v. 26.11.2009 – 2 C 474/09 -; AG Montabaur Urt. v. 26.1.2010 – 5 C 142/09; AG Gardelegen Urt. v. 2.11.2010 – 31 C 292/09 -).
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