Haftpflicht - Unfall - Kasko

Praktische Erfahrungen mit der Versicherungswirtschaft
bei der Unfallschadenregulierung

URHEBERRECHTS-GESETZ BEI VERSICHERUNGS-SACHBEARBEITERN UNBEKANNT?

Dass dies nicht so bleibt und von Versicherungssachbearbeitern nicht mehr mit Unwissenheit erklärt werden kann (Unwissenheit schützt vor Strafe nicht), habe ich den Wortlaut des § 108 Urheberrechtsgesetz hier eingestellt.

Abschnitt 2 – Rechtsverletzungen (§§ 97 - 111a)

Unterabschnitt 2 – Straf- und Bußgeldvorschriften (§§ 106 - 111a)

 
§ 108
Unerlaubte Eingriffe in verwandte Schutzrechte

(1) Wer in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen ohne Einwilligung des Berechtigten

  1. eine wissenschaftliche Ausgabe (§ 70) oder eine Bearbeitung oder Umgestaltung einer solchen Ausgabe vervielfältigt, verbreitet oder öffentlich wiedergibt,
  2. ein nachgelassenes Werk oder eine Bearbeitung oder Umgestaltung eines solchen Werkes entgegen § 71 verwertet,
  3. ein Lichtbild (§ 72) oder eine Bearbeitung oder Umgestaltung eines Lichtbildes vervielfältigt, verbreitet oder öffentlich wiedergibt,
  4. die Darbietung eines ausübenden Künstlers entgegen den § 77 Abs. 1 oder Abs. 2 Satz 1, § 78 Abs. 1 verwertet,
  5. einen Tonträger entgegen § 85 verwertet,
  6. eine Funksendung entgegen § 87 verwertet,
  7. einen Bildträger oder Bild- und Tonträger entgegen §§ 94 oder 95 in Verbindung mit § 94 verwertet,
  8. eine Datenbank entgegen § 87b Abs. 1 verwertet,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.
 

Fassung aufgrund des Gesetzes zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft vom 10.9.2003 ( BGBl. I S. 1774 *) m.W.v. 13.9.2003.

Abgelegt in DEVK Versicherung, HDI-Gerling Versicherung, Urheberrecht

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Das Magazin “Focus” berichtet über unrechtmässiges Vorgehen der HUK Versicherer

So liest man im Internet unter Focus->Finanzen->Haftpflicht: “Kfz-Versicherungen tricksen mit Gutachten” (25.09.2007)

Kfz-Versicherer kürzen in Deutschland bei Haftpflichtfällen nicht selten systematisch auch rechtlich einwandfreie Gutachten und sparen sich so jährlich dreistellige Millionenbeträge.
Von FOCUS-Redakteurin Birte Siedenburg, Hamburg

Die Unternehmen greifen nach FOCUS-Angaben auf zwei Tricks zurück. Sie lassen von externen Prüffirmen die ihnen eingereichten Gutachten freier Sachverständiger so prüfen, dass Positionen wie beispielsweise Stundenverrechnungssätze, Verbringungskosten oder Ersatzteilaufschläge gekürzt werden. Oder sie versuchen, gleich direkt Einfluss auf Sachverständige selbst zu nehmen.

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Abgelegt in Allgemein, Allianz Versicherung, Das Allerletzte!, Erfreuliches, Ersatzteilzuschläge, Fiktive Abrechnung, HUK-Coburg Versicherung, Haftpflichtschaden, Lohnkürzungen, Netzfundstücke, Stundenverrechnungssätze, TV - Presse, UPE-Zuschläge, Verbringungskosten, Wichtige Verbraucherinfos, Zurich Versicherung Gruppe

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Auszeit

  Zippert zappt

von Hans Zippert, Kolumnist
21.09.2007 – 17.22 Uhr

Real Madrid ist, laut einer aktuellen Studie, der wertvollste Club der Welt mit einem Markenwert von 1,06 Milliarden Euro. Das soll in Zukunft auch im täglichen Spielbetrieb berücksichtigt werden.

Für jedes Foul an einem Fußballer von Real müssen Spielerabnutzungsgebühren in Höhe von 10000 Euro bezahlt werden. Wer dagegen von einem Madrider Spieler gefoult wird, dessen Marktwert steigt, und für den wird bei einem Vereinswechsel eine höhere Ablösesumme fällig. Wer einem Spanier den Ball absichtlich abnimmt, in einen Pass grätscht oder als Torwart einen Ball abfängt, muss mit Schadenersatzforderungen rechnen. Das Gleiche gilt für Schiedsrichter, die Aktionen von Madrider Spielern unterbinden.

Wer noch lachen kann, lese hier weiter:

http://debatte.welt.de/kolumnen/6/zippert+zappt/39616/zippert+zappt

Gruß Chr. Zimper

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Keine Online-Restwertbörse im Haftpflichtschadenfall

Der nach einem Verkehrsunfall mit der Erstellung eines Restwertgutachtens beauftragte Sachverständige ist nicht verpflichtet, Angebote der sog. Online-Börse einzuholen, da der Geschädigte selbst das Fahrzeug auf diesem Markt nicht anzubieten braucht. Nur wenn der Geschädigte ausdrücklich mitteilt, den Schaden (teilweise) selbst tragen zu müssen, hat der Sachverständige ihm auch Verkaufsmöglichkeiten auf dem Online-Markt aufzuzeigen.

OLG Celle, Urteil vom 23.05.2006, Az.: 16 U 123/05

Der Entscheidung liegt folgender Sachverhalt zu Grunde:

Die Klägerin nimmt die Beklagten als Gesamtschuldner auf Schadensersatz in Anspruch. Diese haben als BGB-Gesellschaft ein Fahrzeugwertgutachten erstellt.

Ein Versicherungsnehmer der Klägerin hat am 1. Mai 2004 einen Verkehrsunfall allein verschuldet, bei dem der Lkw des Fuhrunternehmers E. F. beschädigt wurde. Dieser beauftragte die Beklagten mit der Erstattung eines Gutachtens zur Bezifferung seines Fahrzeugschadens gegenüber der Klägerin. Den Restwert des Lkw gaben die Beklagten mit netto 4.500 EUR an und teilten dies dem Geschädigten telefonisch am 17. Mai 2004 vor der Fertigstellung des Gutachtens mit, woraufhin er das Fahrzeug am 18. Mai 2004 zu diesem Betrag veräußerte.

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Abgelegt in AUTOonline, Haftpflichtschaden, Restwert - Restwertbörse, Urteile

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Wichtiger Verbrauchertipp!

Der Mensch muss immer auf der Hut sein,

es trügt der Schein, sogar der Gutschein.

(Eugen Roth) 

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Nochmals GDV-Empfehlungen jetzt mit Kommentaren von Willi Wacker

Die GDV-Empfehlungen können keinesfalls ohne Kommentierung stehen bleiben. Willi Wacker hat sich daher der Mühe unterzogen und in den Text der GDV-Empfehlungen seinen Kommentar mit Bezug auf Rechtsprechung und Literatur eingesetzt. Die Kommentarstellen sind zur besonderen Kennzeichnung rot.

Auswahl der Werkstatt
Grundsätzlich ist der Eigentümer des Wagens in der Wahl der Werkstatt frei. Der Hersteller eines Pkw kann dank neuer Gewährleistungsbestimmungen die Garantieleistung nicht verweigern, wenn der Käufer die Inspektion nicht beim Hersteller, sondern bei einer Werkstatt seiner Wahl durchführen lässt. (Frage ist doch, wie es zu den neuen Gewährleistungsbestimmungen gekommen ist. Mögliche Antwort dieser Frage ist doch, dass die Versicherer die Unfallopfer in die sog. Vertrauenswerkstatt leiten wollten. Um dies zu erreichen, mussten die Vertrauenswerkstätten mit denselben Rechten ausgestattet werden, wie die markengebundenen Vertragswerkstätten, was durch die Änderung der Gewährleistungsregelungen erzielt wurde. Die Änderung der Gewährleistungsregelungen ist daher zugunsten der Versicherer erfolgt.) Dieser muss jedoch die Reparaturvorgaben des Herstellers erfüllen und über eine entsprechende technische Ausstattung verfügen. Probleme könnte es aber bei Kulanzleistung geben, wenn das Auto nicht in einer Vertragswerkstatt des Herstellers gewartet wurde.

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Abgelegt in Allgemein, Bagatellschaden, Ersatzteilzuschläge, Fiktive Abrechnung, GDV, Haftpflichtschaden, Lohnkürzungen, Stundenverrechnungssätze, UPE-Zuschläge, Verbringungskosten

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Was bringt die BVSK Politik der Versicherungswirtschaft?

Da nun die ”unabhängigen” BVSK Sachverständigen gegen einen aufrichtigen SV zum Halali blasen sollen, wenn es nach den Wünschen des RA Fuchs und seiner Adjudantin gehen soll, möchte ich vorher einen Denkanstoß an die BVSK Mitglieder richten.
Der Kollege gegen den es gehen soll, hat sicherlich mehr für freie Sachverständige getan als die Geschäftsführung des BVSK.
Warum?

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Abgelegt in BVSK, Sachverständigenhonorar

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Wie nah steht der BVSK der Versicherungswirtschaft?

Urteilen Sie selbst!

Vorwort:

Dieser Bericht richtet sich nicht gegen die BVSK-Mitglieder, sondern einzig und allein gegen den Führungsstil des BVSK!

Wer meine bisherigen Internet-Aktivitäten betrachtet konnte feststellen, dass ich mich in der Vergangenheit in Sachen BVSK mit Wortmeldungen zurück gehalten habe.

Dies geschah aus 2 Gründen:

1.) Der BVSK ist ein Verein, bei dem es Aufgabe der Mitglieder ist, interne und externe Mißstände zu beseitigen.

2.) Ich war der Meinung, der BVSK habe primär natürlich die eigenen aber letztendlich auch die Belange aller Kfz-Sachverständigen im Sinn.
Der BVSK im Grunde also die gleiche Marschrichtung bezüglich der Bekämpfung des Schadensmanagements beschreitet, wie jeder freie und unabhängige Kfz-Sachverständige.

Dies ist offensichtlich nicht der Fall, wie nachfolgender Bericht aufzeigt.

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Abgelegt in Allgemein, BVSK

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GDV “Empfehlungen”, natürlich zum Nachteil der Unfallopfer!

 Werte User u. hoffentlich nicht werdende Unfallopfer.

Es ist für die Leser auf  der GDV Seite folgende Falschinformation  zu lesen , insesondere  wenn es darum geht , die Unfallopfer von den berechtigten Schadenersatzleistungen abzubringen, bzw. sie damit zu übervorteilen!
Schon der von der Versicherungswirtschaft kreiierte Begriff “Kleinschaden” soll möglichst den Unfallgeschädigten Glauben machen, es handle sich bei dieser Schadensumme um einen kleinen Schaden.

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Abgelegt in Allgemein, GDV, Haftpflichtschaden, Sachverständigenhonorar, Wertminderung, Wichtige Verbraucherinfos

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Restwertbörsen wertlos!

Restwertbörsen wertlos!

Ein zweifelhafter Service, den die Welt nicht braucht

Mit Urteil vom 10.07.07, Az: VI ZR 217/06, hat der 6. Zivilsenat des BGH seine bisherige Rechtsprechung zu Kaufpreisgeboten aus dem Internet über unfallbeschädigte Kfz präzisiert und weitergeführt.

Klargestellt ist nun, dass Höchstpreise aus dem Internet von Geschädigten nicht berücksichtigt werden müssen, egal ob die Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert um mehr als 30% überschreiten oder ob sie sich noch innerhalb der 130%-Grenze bewegen.

Der Geschädigte, der sich zur Weiterbenutzung seines ober- oder unterhalb der 130%-Grenze beschädigten Fahrzeuges entschließt, wird in dieser freien und völlig unbeeinflussbaren Entscheidung nunmehr vom BGH definitiv geschützt:

Aus den Gründen:

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Abgelegt in 130%-Regelung, BGH-Urteile, Haftpflichtschaden, Integritätsinteresse, Restwert - Restwertbörse, Urteile

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