Haftpflicht - Unfall - Kasko

Praktische Erfahrungen mit der Versicherungswirtschaft
bei der Unfallschadenregulierung

BGH fördert aktives Schadenmanagement

Mit der in seinem Urteil XII ZR 50/04 formulierten Forderung, es sei vom Autovermieter zu fordern, „den Mieter deutlich und unmissverständlich darauf hinzuweisen, daß die gegnerische Haftpflichtversicherung den angebotenen Tarif möglicherweise nicht in vollem Umfang erstattet“, es sei dann „Sache des Mieters, sich kundig zu machen, etwa indem er Kontakt zur Haftpflichtversicherung aufnimmt, weitere Angebote einholt oder sich anwaltlich beraten lässt“, fördert der Senat das „aktive Schadenmanagement“ (Schlüszler, zfs 2006, 3; Köhler, NJW 1995, 2019) der Kfz-Haftpflichtversicherer.

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Signal der Verbände

Im aktuellen "Der Autovermieter", Organ des Bundesverbandes der Autovermieter, äußern sich zm Thema "Schadenmanagement"

* Herr Brabec, Bundesverband der Autovermieter (BAV)

* Herr Dilchert,  Zentralverband deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)

* Friedrich Nagel, Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF)

* Elmar Fuchs, Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen … (BVSK)

Dies ist doch ein erfreuliches Signal an alle Betroffenen: Das Thema ist bei den Verbänden angekommen, man zieht an einem Strang. Wollen wir mal hoffen, daß die Kooperation auch Ergebnisse zeitigt.

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Die Basler Securitas und ihre listigen Kaskoverträge!

Ein böses Erwachen!

Erfreut über den neu gekauften Wohnwagen und einer eigens dafür geschlossenen Kaskoversicherung bei der Fa. Basler Sekuritas , mit auf der ersten Seite groß propagierten € 500,00 Selbstbeteiligung, welche die Fa. Freistaat Bayern zudem noch vermittelte fuhr Herr W. A. in den Urlaub.

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HUK-Versicherer rechnen auch noch ordentlich ab

Zu erfahren war dies in einer Schadensregulierungssache, in der die Gerling Konzern Allg. Vers. AG der eintrittspflichtige Haftpflichtversicherer gewesen ist.

Unter dem 29.08.06 schrieb der Anwalt:

“Sehr geehrte Damen und Herren,

in vorbezeichneter Sache überreichen wir als Anlage im Nachgang zu unserem Schreiben vom 24.08.06 die Reparaturkostenrechnung der Fa. .. vom 24.08.06. Es ergibt sich danach folgende Endabrechnung:

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HUK Coburg verliert vor dem LG Koblenz

Aus den Gründen:

I.

Der Kläger begehrt restlichen Schadensersatz wegen eines Verkehrsunfalles vom 26.01.05, bei dem sein PKW BMW durch einen Zusammenstoß des von einem VN der Beklagten gefahrenen PKW´s beschädigt worden ist. Die Haftung der Beklagten ist dem Grunde nach unstreitig.

Vom Kläger, der den Fahrzeugschaden auf Reparaturkostenbasis abrechnet, werden folgende restliche Schadenspositionen geltend gemacht:

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Hilfestellung für Geschädigte im gesetzkundigen Umgang mit den HUK-Versicherern

2002 hat sich das grundliegende Gesetz, der § 249 des Bürgerliches Gesetzbuch "Art und Umfang des Schadensersatzes", folgender Maßen geändert. (vgl. Zweites Gesetz zur Änderung schadensersatzrechtlicher Vorschriften – Regierungsentwurf – (Stand: 24. September 2001))

…..

§ 249 wird wie folgt geändert:

a) Der bisherige Wortlaut des Satzes 1 wird Absatz 1.

b) Der bisherige Wortlaut des Satzes 2 wird Absatz 2.

c) Dem neuen Absatz 2 wird folgender Satz angefügt: " Bei der Beschädigung einer Sache schließt der nach Satz 1 erforderliche Geldbetrag die Umsatzsteuer nur mit ein, wenn und soweit sie tatsächlich angefallen ist."

…..

Somit lautet jetzt der neue § 249 Bürgerliches Gesetzbuch

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Hinweise und Verfügungen der Coburger Gerichte nach den einschlägigen BGH-Entscheidungen

Äußerst interessant ist, was man da zu lesen bekommt.

So schrieb beispielsweise der Präsident des LG Coburg, Herr Dr. Eichfelder, in einer Verfügung an die Parteivertreter eines Berufungsverfahrens, indem es um Sachverständigenhonorar ging, was folgt:

"Bisher hat sich die Beklagte im Streitfall im Wesentlichen darauf berufen, dass die Abrechnung  des SV nach dem Gegenstandswert unzulässig und daher die Rechnung mangels Nachvollziehbarkeit derzeit nicht fällig sei. Weiter hat sie vorgetragen, einzig richtige Abrechnungsform sei eine Berechnung nach dem konkreten Zeitaufwand mit der Folge einer geringeren Vergütung. Zumindest zur Frage der Abrechnungsart hat der BGH in den beiden Entscheidungen vom 04.04.06 Stellung genommen. Danach bleibt es einem SV unbenommen, eine Abrechnung nach dem Gegenstandswert vorzunehmen. Insoweit dürften die Berufungsangriffe der Beklagten ins Leere gehen.

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Was bitte ist eine Stundenfrau?

Was bitte ist eine Stundenfrau?

und inwieweit könnte sich die wahrheitsgemäße Beantwortung dieser Frage auf den Anspruch auf Ersatz des Haushaltsführungsschadens auswirken?

Anbei der “Fragebogen zur Bewertung der Leistungen im Haushalt” der HUK Coburg:

…..

Hilfskräfte für die Arbeitsbewältigung (vor dem Unfall):

Putzhilfe, Stundenfrau (?!) u. Ä.: ______ Std. / Woche

Lohn (mit / ohne Verpflegung; Fahrtkosten) ________ Betrag Woche bzw. Monat

…..

Ich bitte um Erklärungsversuche.

Mitgeteilt von Peter Pan im September 2006

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HUK-COBURG GRUPPE BEI VERBRAUCHERBESCHWERDEN IN DER KRAFTFAHRTVERSICHERUNG DIE NR. 1

DAS BEWEIST DIE BESCHWERDESTATISTIK DES BaFin. (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht)

Im Jahre 1995 wurde die "BaFin" vom Oberverwaltungsgericht Berlin (AZ.: OVG 8 B 16/94) verpflichtet, die nach Versicherungsunternehmen und -sparten aufgeschlüsselten Beschwerdestatistiken zu veröffentlichen.

Diese Veröffentlichung  hätte zwar meiner Meinung nach auch ohne Gerichtsbeschluss dieser Behörde gut angestanden, denn das "BaFin" ist meines Erachtens auch eine Verbraucherschutz- Behörde.

Jedenfalls ist jeder Verbraucher gut beraten, sich  v o r  Abschluss einer Versicherung diese Statisiken einmal genau anzusehen.

Nach meinen Feststellungen und nach  Erfahrungsberichten vieler unfallgeschädigter Autofahrer, spiegelt diese Statistik zumindest im Kraftfahrzeugschaden- Bereich exakt die Regulierungswilligkeit der einzelnen Versicherer wider.

Wie oben bereits erwähnt, führt die HUK- Coburg Versicherungsgruppe bei den Beschwerden in der Kraftfahrt- Sparte im Jahre 2005 mit Abstand an der Spitze

Ebenso wie in den Jahren 2002 und 2004.

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VERTRAUEN gegenüber dem Vertrauten des UnfallGEGNERS

Vertrauen ist als Wort seit dem 16. Jahrhundert bekannt (althochdeutsch: „fertruen“, mittelhochdeutsch: „vertruwen“) und geht auf das gotische trauan zurück. Das Wort „trauen“ gehört zu der Wortgruppe um „treu“ = „stark“, „fest“, „dick“.

Charakteristik
Vertrauen ist ein Phänomen, das in unsicheren Situationen auftritt: wer sich einer Sache sicher sein kann, muss nicht vertrauen. Vertrauen ist aber auch mehr als nur Glaube oder Hoffnung, es benötigt immer eine Grundlage („Vertrauensgrundlage“). Dies können gemachte Erfahrungen sein, aber auch das Vertrauen einer Person, der man selbst vertraut (Vertrauen ist also teilweise übertragbar).

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